Ratgeber Küchenarbeitsplatten

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Küchenarbeitsplatten dienen als Arbeitsfläche in der Küche. Darauf werden Speisen und Getränke vorbereitet sowie Lebensmittel und Küchengeräte abgestellt. Küchenarbeitsplatten sind der waagerechte Abschluss von Einbauküchen. Die Küchenschränke, die auf dem Boden stehen und die Spülmaschine werden durch Küchenarbeitsplatten abgedeckt. Herd und Spülbecken sind in den Küchenarbeitsplatten eingefasst.

Küchenarbeitsplatten machen oftmals das Flair einer Einbauküche aus. Sie müssen natürlich auf die Optik und Funktionalität der übrigen Küchenmöbel abgestimmt sein. Außerdem gibt viele verschiedene Möglichkeiten in Form und Farbe, so dass die Auswahl von Küchenarbeitsplatten gut überlegt sein muss.

3 Fragen sollte man sich vor der Auswahl von Küchenarbeitsplatten stellen

  • Möchte ich in der Küche auch wohnen oder arbeite ich nur in der Küche?
  • Esse ich auch in der Küche?
  • Ist die Küche in den Wohnraum integriert?

Eine weitere Überlegung ist: Wie ist meine Arbeitsweise in der Küche?

Die Relevanz der Antworten auf diese Fragen wird deutlich, wenn Sie sich mit den Eigenschaften der einzelnen Materialien von Küchenarbeitsplatten, den Kriterien für den Kauf von Küchenarbeitsplatten und der Pflege der Küchenarbeitsplatten beschäftigen.

Welche Arten von Küchenarbeitsplatten gibt es?

Nachfolgend werden die unterschiedlichen Materialien vorgestellt, aus denen Küchenarbeitsplatten bestehen können vorgestellt. Dazu wird der Werkstoff beschrieben und die Vor- und Nachteile dargestellt.

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff (Laminat)

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff sind die Arbeitsplatten, die man in privaten Küchen am häufigsten findet. Es ist die klassische Variante von Küchenarbeitsplatten. Dieser Werkstoff besteht aus zwei oder mehreren durch Klebstoff miteinander verbundenen Schichten. Die jeweiligen Schichten können dabei aus gleichen oder verschiedenen Stoffen bestehen. Dabei werden in Harz getränkte Papiere oder Textilfasern mit einer Deckschicht zusammengepresst.

Die Vereinigung verschiedener Werkstoffe zur Herstellung von Küchenarbeitsplatten führt dazu, dass die Merkmale der einzelnen Komponenten und deren Vorteile zusammengeführt werden. Beispielsweise wird eine feste und gleichzeitig preiswerte Unterlage geschaffen, die mit einer optisch ansprechenden Deckschicht verbunden wird. Die Oberfläche oder das Dekor gibt es in den folgenden Varianten:

  • Einfarbig oder Fantasiedekor
  • Holz- oder Steinoptik
  • Glatte oder strukturierte Oberfläche

Vor dem Einbau von Küchenarbeitsplatten aus Laminat oder Schichtstoff sind die Platten vor Feuchtigkeit zu schützen. Am besten lagert man sie unter normalen klimatischen Bedingungen. Beim Transport von mehreren Küchenarbeitsplatten sollten die Dekorseiten nicht übereinander liegen, um Kratzer zu vermeiden.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff

Küchenarbeitsplatten aus Laminat oder Schichtstoff sind im Vergleich zu Arbeitsplatten aus Naturstein, Granit und Edelstahl preisgünstig. Arbeitsplatten aus Laminat oder Schichtstoff sind in den vielfältigsten Ausgestaltungen der Oberflächen erhältlich. Sie verbreiten eine warme und angenehme Atmosphäre in der Küche.

Küchenarbeitsplatten aus diesem Werkstoff sind an der Oberfläche relativ schlag- und abriebresistent. Sie sind aber empfindlicher gegen Schnitte direkt in die Küchenarbeitsplatten, als das z.B. bei Naturstein oder Edelstahl der Fall ist. Allerdings sind Küchenarbeitsplatten aus Holz noch empfindlicher. Diese Beschädigungen sind nicht nur aus optischen Gründen negativ, sondern vor allem deshalb, weil sich dort Bakterien sammeln können.

Arbeitsplatten aus diesem Material halten nur kurzfristig hohen Temperaturen, die beispielsweise durch das Abstellen von heißen Töpfen und Pfannen entstehen, stand. Deshalb ist es immer ratsam, bei der Arbeit auf diesen Küchenarbeitsplatten Unterlagen zu benutzen, um das Material zu schützen und Brandflecken zu vermeiden.

Küchenarbeitsplatten aus diesem Material sind unempfindlich gegen Wasser und Wasserdampf. Darüber hinaus werden sie nicht beschädigt, wenn sie mit Alkohol oder organischen Lösungsmitteln in Berührung kommen.

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff oder Laminat sind pflegeleicht und damit hygienisch. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass glatte Oberflächen leichter zu reinigen sind als raue Oberflächen.

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Küchenarbeitsplatten aus Holz

Küchenarbeitsplatten aus Holz sind vor allem in Einbauküchen mit Landhaus-Ambiente anzutreffen. Sie bestehen im Gegensatz zu den Arbeitsplatten nicht aus gepresstem Holz, sondern aus Massivholz. Diese Küchenarbeitsplatten verbreiten ganz besonders viel Wärme und rustikale Atmosphäre und damit eine sehr gemütliche Umgebung in der Küche.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Holz

Massivholz macht die Küche zu einem Unikat, weil damit jede Küchenarbeitsplatte individuell ist. Küchenarbeitsplatten aus Massivholz sind teurer als Arbeitsplatten aus Laminat, Kunststoff oder Schichtstoff. Allerdings sind sie günstiger als Küchenarbeitsplatten aus Stein oder Edelstahl.

Holz ist ein sehr natürliches und umweltfreundliches Material zur Herstellung von Küchenarbeitsplatten. Es ist ein Material, das nachwächst und damit nachhaltig ist. Auch die Entsorgung dieser Küchenarbeitsplatten ist weitgehend schadstofffrei. Allerdings sind Küchenarbeitsplatten aus Holz sehr empfindlich gegen Kratzer und Beschädigungen durch Schnitte. Hier können sich schnell Schmutz und Bakterien festsetzen. Der Vorteil ist bei diesem Werkstoff, dass Kratzer und andere Schäden durch Nachbearbeiten wie Auswachsen und Abschleifen behoben werden können.

Küchenarbeitsplatten aus Massivholz sind nur bedingt hitzebeständig. Beim längeren Abstellen von heissen Gegenständen besteht die Gefahr von Verfärbungen. Auch gegen Flüssigkeiten sind Arbeitsplatten aus diesem Material im unbehandelten Zustand empfindlich. Dann quillt das Holz. Holz ist auch anfällig gegen Flecken. Dagegen hilft die Pflege der Küchenarbeitsplatten mit Schutzlacken oder die Versiegelung auf Leinölbasis.

Küchenarbeitsplatten aus Naturstein

Zur Herstellung von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein werden zentimeterdicke Platten aus einem abgebauten Steinblock zugeschnitten. Das geschieht durch Steinsägen. Das ist ein sehr aufwendiger Vorgang. Die Steinsägen kommen in einer Stunde meist nicht mehr als 3 cm voran. Danach wird die Küchenarbeitsplatte auf die Küche mit Hilfe von Steinkreissägen und Steinschleifmaschinen angepasst.

Es gibt verschiedene Arten von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein. Man unterscheidet magmatische Steine (Tiefengesteine, Ergussgesteine), Sedimentgesteine (Konglomerat) und Metamorphe Gesteine. Am häufigsten werden Produktion von Küchenarbeitsplatten die Tiefengesteine Granit und Gabbro und das metamorphe Gestein Gneis verwendet.

Bei Küchenarbeitsplatten aus Naturstein unterscheidet man verschiedene Oberflächen. Polierte Oberflächen sind besonders glatt. Satinierte Oberflächen nennt man rauhe Steinoberflächen, die durch die Bearbeitung mit Edelstahlbürsten entstehen. Eine dritte Art der Oberfläche von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein ist, wenn sie geflammt und gebürstet wird. Durch die Bearbeitung mit Feuer wird hier eine rustikale unebene Struktur erzeugt. In einem weiteren Bearbeitungsschritt werden scharfe Kanten in dieser Struktur durch die Behandlung mit einer Edelstahlbürste weicher gemacht.

Küchenarbeitsplatten aus Naturstein sollten vor dem ersten Gebrauch und auch danach regelmäßig imprägniert werden. Damit wird der Stein vor Einfluss durch Flüssigkeiten geschützt. Ob der Stein ausreichend imprägniert ist oder nicht, kann man feststellen, ob Wassertropfen einziehen oder abperlen. Ziehen sie ein, muss der Imprägnierungsvorgang wiederholt werden.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein

Küchenarbeitsplatten aus Naturstein sind sehr hitze- und lichtbeständig. Darüber hinaus sind sie auch schnittfest. Im Gegenteil, hier muss man aufpassen, dass man seine Messer nicht beschädigt. Küchenarbeitsplatten aus Naturstein haben die Eigenschaft, dass sie unempfindlich gegen Wasser und Wasserdampf sind. Allerdings können bei polierten Oberflächen schnell Flecken entstehen, wenn man sie nicht frühzeitig entfernt. Polierte Oberflächen haben aber den Vorteil, dass sie pflegeleicht sind, weil die Flächen glatt sind. Sonst sind Küchenarbeitsplatten aus Naturstein unempfindlich gegen Alkohol, Reinigungsmittel und Lösemittel.

Küchenarbeitsplatten aus Granit

Granit ist ein Tiefengestein. Dieses Material zählt zu den dichtesten Steinen und nimmt deshalb nur in sehr geringem Maß Flüssigkeit auf. Außerdem hat dieses Material die Eigenschaft, dass es sehr hart ist. Dafür sorgt der 65%ige Quarzanteil in diesem Gestein. Granit setzt sich aus Feldspat, Quarz und Glimmer zusammen und entsteht 2000 m unter der Erdoberfläche.

Zur Produktion von Küchenarbeitsplatten aus Granit werden zentimeterdicke Platten aus einem abgebauten Granitblock zugeschnitten. Das geschieht durch Steinsägen. Das ist ein sehr aufwendiger Vorgang. Die Steinsägen kommen in einer Stunde meist nicht mehr als 3 cm voran. Danach wird die Küchenarbeitsplatte auf die Küche mit Hilfe von Steinkreissägen und Steinschleifmaschinen angepasst.

Küchenarbeitsplatten aus Granit kann man in vielen Farben erhalten. Die häufigsten Farbtöne sind hellgrau, gelblich und rötlich.

Granitoberflächen können poliert, satiniert sowie geflammt und gebürstet sein. Polierte Oberflächen sind besonders glatt. Satinierte Oberflächen nennt man raue Steinoberflächen, die durch die Bearbeitung mit Edelstahlbürsten entstehen. Eine dritte Art der Oberfläche von Küchenarbeitsplatten aus Granit ist, wenn sie geflammt und gebürstet wird. Durch die Bearbeitung mit Feuer wird hier eine rustikale unebene Struktur erzeugt. In einem weiteren Bearbeitungsschritt werden scharfe Kanten in dieser Struktur durch die Behandlung mit einer Edelstahlbürste weicher gemacht. Jede Küchenarbeitsplatte aus Granit ist ein Einzelstück und macht die Küche einzigartig. Sie wirken immer sauber und glänzend.

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Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Granit

Küchenarbeitsplatten aus Granit sind vergleichsweise teuer. Der Preis pro laufendem Meter beträgt 100-300 €. Granit gehört zu den unempfindlichsten Werkstoffen, aus denen Küchenarbeitsplatten bestehen können. Arbeitsplatten aus diesem Material sind sehr widerstandsfähig. Granit ist extrem hitzeunempfindlich, schnitt- und kratzfest. Darüber hinaus hat er die Eigenschaft, dass er säure- und feuchtigkeitsresistent ist. Ein Nachteil von Küchenarbeitsplatten aus Granit ist die Anfälligkeit gegen Flecken. Sowohl Wasser- als auch Ölflecken müssen rasch entfernt werden, da sonst die Gefahr von bleibenden Flecken besteht.

Küchenarbeitsplatten aus Marmor

Küchenarbeitsplatten aus Marmor trifft man häufig in Konditoreien an, weil Zuckerguss auf diesem Werkstoff schnell abkühlt und Teig nicht haftet. Marmor besteht aus folgenden Mineralien: Caleit, Dolomit und Aragonit. Damit ist Marmor ein Carbonatgestein.

Zur Herstellung von Küchenarbeitsplatten aus Marmor werden zentimeterdicke Platten aus einem abgebauten Steinblock zugeschnitten. Das geschieht durch Steinsägen. Danach wird die Küchenarbeitsplatte auf die Küche mit Hilfe von Steinkreissägen und Steinschleifmaschinen angepasst.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Marmor

Küchenarbeitsplatten aus Marmor geben einer Küche eine edle Optik. Auch hier ist jede Arbeitsplatte ein Unikat. Marmor ist im Vergleich zu Granit ein weicher Werkstoff. Damit ist er anfälliger für Kratzer. Küchenarbeitsplatten aus Marmor saugen Flüssigkeiten schnell auf. Das sorgt rasch für Flecken. Marmor ist empfindlich gegen Chemikalien und Säuren. Das erschwert die Pflege dieser Küchenarbeitsplatten.

Küchenarbeitsplatten aus Quarzwerkstoff

Quarzwerkstoff ist ein Kunststein. Das ist ein künstlich hergestellter Stein. Das Material dieser Küchenarbeitsplatten ist ein harzgebundener Werkstoff, der mit Zusatzstoffen, wie beispielsweise gebrochenes Gestein, erzeugt wird. Quarzwerkstoff besteht zu 95% aus Quarzgranulat. Die übrigen 5% bestehen aus Harz und Farbpigmenten.

Die Produktion dieses Materials für Küchenarbeitsplatten geschieht zunächst durch Pressen unter Vakuum, um es zu verdichten. Durch die Erwärmung im Ofen werden die Stoffe miteinander verbunden. Im letzten Schritt erfolgt die Abkühlung auf die Temperatur der Umgebung. Küchenarbeitsplatten aus Quarzwerkstoff sind in beliebigen Farben zu haben. Auch glitzernde Elemente, wie Mineralien, Spiegelstücke und Glas können beigemischt werden.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Quarzwerkstoff

Die porenfreie Oberfläche dieser Küchenarbeitsplatten sorgt für Robustheit und Pflegeleichtigkeit. Die hohe Dichte dieses Materials gibt Flüssigkeiten keine Chance, einzudringen. Auch gegen Beschädigungen durch Schnitte ist dieser Stoff resistent.

Allerdings ist Quarzwerkstoff weniger hitzebeständig als Granit. Es besteht die Gefahr von Verfärbungen, wenn heiße Töpfe oder Pfannen ohne Schutz abgestellt werden. Durch die glatte Oberfläche sind Küchenarbeitsplatten aus Quarzwerkstoff sehr pflegeleicht. Sie schaffen aufgrund ihrer Optik eine edle Atmosphäre in der Küche. Allerdings hat das seinen Preis. Küchenarbeitsplatten aus Quarzwerkstoff sind teurer als aus Naturstein.

Küchenarbeitsplatten aus Mineralwerkstoff

Mineralwerkstoff ist ein weiterer Kunststein. Das Material dieser Küchenarbeitsplatten besteht aus der mineralischen Komponente, dem Aluminiumhydroxid, Acrylat und Pigmenten. Der Anteil des Aluminiumhydroxids beträgt 66% und der des Acrylats 33%. Die Herstellung der Platten aus dem Mineralwerkstoff erfolgt industriell. Küchenarbeitsplatten aus diesem Material kann man in über 70 Farben und in verschiedenen Ausprägungen der Struktur erhalten.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Mineralwerkstoff

Küchenarbeitsplatten aus Mineralstoff verbreiten eine wärmere Atmosphäre als Stein. Mineralstoff ist beinahe genauso hart wie Stein, aber leichter als dieser. Damit ist es möglich, dass sehr lange und schmale Platten ohne Bruchgefahr hergestellt und verarbeitet werden können. Küchenarbeitsplatten aus Mineralstoff sind sehr leicht und exakt zu bearbeiten.

Mineralwerkstoff ist porenlos und damit beständig gegen das Eindringen von Wasser und Wasserdampf. Küchenarbeitsplatten aus diesem Material sind resistent gegen alle Reinigungsmittel, Säuren, Laugen und Alkohol. Hitzebeständig ist dieses Material nur bedingt. Deshalb ist es auch hier ratsam, unter heiße Gegenstände Untersetzer zu legen. Küchenarbeitsplatten aus Mineralwerkstoff sind sehr pflegeleicht. Sie haben eine Oberfläche, die ohne die Pflege durch Versiegelung auskommt.

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Küchenarbeitsplatten – sonstige Materialien

Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl

Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl findet man in privaten Küchen selten. Sie werden dafür meist in Restaurants und Großküchen benutzt. Küchenarbeitsplatten aus diesem Material sind aus V2A Stahl, der nicht magnetisch und rostfrei ist.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl

Küchenarbeitsplatten aus diesem Material sind hochpreisig. Sie sind hitzebeständig. Dafür ist Edelstahl sehr empfindlich bei Kratzern. Auch Fingerabdrücke sind schnell und leicht sichtbar. Davon abgesehen sind Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl pflegeleicht und leicht zu reinigen. Das Spülbecken kann in diese Küchenarbeitsplatten eingeschweißt werden. Damit können Übergänge, die undicht sind, und Kanten vermieden werden.

Küchenarbeitsplatten aus Beton

Küchenarbeitsplatten aus Beton geben der Küche ein einfaches, funktionales Ambiente. Diese Arbeitsplatten sind immer Einzelanfertigungen. Küchenarbeitsplatten aus Beton werden produziert, indem spezieller Leichtbeton flüssig angemischt und in eine Holzschalung gegossen wird. Die Ausschnitte für Spüle, Herd etc. werden ausgespart. Die Oberfläche kann mit Hartwachs behandelt sein. Verschiedene Farbkombinationen erreicht man mit der Beimischung von Farbpigmenten, Naturkiesel, Metallgranulat und Glasgranulat.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Beton

Diese Küchenarbeitsplatten sind gefährdeter gegen Stöße als andere Materialien. Dafür ist dieser Werkstoff außerordentlich resistent.

Küchenarbeitsplatten aus Glas

Glas gibt einer Küche einen modernen und exklusiven Charakter. Die Bestandteile dieses Materials sind Quarzsand, Kalk, Natriumcarbonat, Pottasche, Feldspat, Dolomit und Altglas. Küchenarbeitsplatten aus Glas werden in einem komplizierten Prozess hergestellt, der aus folgenden Schritten besteht:

  • Schmelze
  • Formgebung
  • Kühlung
  • Oberflächenveredelung

Küchenarbeitsplatten bestehen aus gehärtetem Glas. Dies ist im Vergleich zu nicht gehärtetem Glas temperaturbeständig, biegebruchfester, schlagfester und stoßfester. Weiteren Schutz kann eine Splitterschutzfolie bieten.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Glas

Küchenarbeitsplatten aus Glas bestehen aus einem robusten und pflegeleichten Material. Sie sind feuchtigkeitsresistent und temperaturbeständig.

Küchenarbeitsplatten aus Keramik

Küchenarbeitsplatten aus Keramik werden aus Ton hergestellt. Ton besteht aus feinkörnigem Sedimentationsgestein. In dem Produktionsprozess wird der Ton gereinigt und anschließend mit Wasser gemischt. Danach wird dieses Gemisch geformt und getrocknet. Abschließend glasiert man das Material im Ofen unter 1.200°C.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Keramik

Küchenarbeitsplatten aus Keramik sind leicht zu be- und verarbeiten. Keramik ist ein äußerst robuster Werkstoff. Er ist undurchlässig für Farbe, Geschmackstoffe und Bakterien. Auch Haushaltschemikalien können diesem Stoff nichts anhaben. Außerdem haben Flecken hier keine Chance. Darüber hinaus sind Küchenarbeitsplatten aus diesem Material total temperaturbeständig, sodass heiße Topfe und Pfannen ohne Bedenken darauf abgestellt werden können. Keramik ist druckfest und schlagfest und damit sehr strapazierfähig.

Küchenarbeitsplatten aus Fliesen

Diese Küchenarbeitsplatten sind oft im Mittelmeerraum anzutreffen. Sie geben der Küche ein besonderes Flair. Der Träger, auf dem gefliest wird, ist meist eine Spanplatte für Feuchträume. Darauf werden die Fliesen mit Fliesenkleber befestigt. Meist nimmt man dafür Fliesen im Großformat (bis 60cm x 60cm) oder das andere Extrem: Mosaiksteine.

Die Fliesen können auch auf alten Küchenarbeitsplatten aufgebracht werden. Hier wird die alte Platte zunächst entfettet. Anschließend trägt man eine Grundierung für nicht saugende Untergründe auf. Dann werden die Fliesen mit entsprechendem Kleber befestigt. Es ist darauf zu achten, dass der Untergrund, auf dem die Fliesen liegen nicht arbeitet. Bei der Auswahl der Fliesen ist darauf zu achten, dass harte Platten benutzt werden. Außerdem sollte hochwertiges Fugenmaterial verwendet werden. Fugen müssen dann auch imprägniert werden.

Vor- und Nachteile von Küchenarbeitsplatten aus Fliesen

Küchenarbeitsplatten aus Fliesen sind in der Regel hitzebeständig und schnittfest. Sie sind auch resistent gegen Flecken. Das Problem stellen die Fugen dar. Sie lassen sich schwer reinigen. Das kann dazu führen, dass sich dort Bakterien einnisten. Dieses Problem tritt auch dann auf, wenn eine Fliese beschädigt ist.

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Küchenarbeitsplatte kaufen

Küchenarbeitsplatten sind ein entscheidender Bestandteil einer Einbauküche. Sie verleihen der Küche ihre Atmosphäre. Darüber hinaus wird auf ihnen hauptsächlich gearbeitet und die Lebensmittel werden hier zubereitet. Deshalb ist die Auswahl der Küchenarbeitsplatten, die ihren Bedürfnissen entspricht sehr entscheidend für den Komfort in der Küche.

Küchenarbeitsplatten gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Selbst geringfügige Veränderungen bei den Merkmalen von Küchenarbeitsplatten können große Auswirkungen auf das Gesamtbild der Küche haben.

Um zur richtigen Entscheidung zu kommen, ist es sinnvoll, sich die folgenden Fragen zu stellen:

  • Wohne oder arbeite ich in der Küche?
  • Arbeite ich nur oder esse ich auch in der Küche?
  • Ist die Küche in den Wohnraum integriert?

Die folgenden Kriterien sind bei der Auswahl von Küchenarbeitsplatten zu berücksichtigen:

  • Farbe der Küchenarbeitsplatten
  • Härte der Küchenarbeitsplatten
  • Kratzfestigkeit der Küchenarbeitsplatten
  • Hitzebeständigkeit der Küchenarbeitsplatten
  • Pflegeleichtigkeit der Küchenarbeitsplatten
  • Fleckenbeständigkeit der Küchenarbeitsplatten
  • Preis der Küchenarbeitsplatten

Am preisgünstigsten sind die Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff oder Laminat. Diese Arbeitsplatten und auch die aus Holz kann man selbst montieren. Die Küchenarbeitsplatten aus den anderen Materialien (Naturstein, Kunststein, Edelstahl, Glas etc.) lässt man besser vom Fachmann einbauen.

Küchenarbeitsplatten sind bei folgenden Anbietern erhältlich:

  • Baumarkt (kaum Beratung)
  • Möbelhäusern (nur allgemeingültige Beratung)
  • Küchenstudios (Fachmännische Beratung, aufgrund der Spezialisierung)
  • Schreinereien (Spezialanfertigung)

Die exklusiven Küchenarbeitsplatten erhalten Sie am ehesten in Küchenstudios. Dort wird man von Fachleuten beraten und die Auswahl ist meist größer als in Baumärkten und Möbelhäusern.

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff kaufen

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff (Laminat) sind die preisgünstigsten Platten. Sie kann man selbst montieren und spart damit den Fachmann. Dafür ist die Strapazierfähigkeit dieses Materials eingeschränkt. Dies ist aber auch von der Dicke der Oberfläche abhängig. Je dicker die Beschichtung an der Oberfläche ist, desto unempfindlicher ist die Arbeitsplatte.

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff sind nur kurzfristig hitzebeständig. Außerdem sind sie anfällig für Schnitte, in denen sich schnell Bakterien festsetzen können. Die Pflegeleichtigkeit ist bei glatten Oberflächen eher gegeben, als bei rauen Oberflächen.

Küchenarbeitsplatten aus Holz kaufen

Küchenarbeitsplatten aus Massivholz sind teurer als Arbeitsplatten aus Schichtstoff. Sie passen sehr gut in Landhaus-Küchen. Küchenarbeitsplatten aus Holz sind nicht schnittfest und nur sehr begrenzt hitzebeständig. Es ist eine aufwendige Pflege notwendig. Zum Schutz dieser Küchenarbeitsplatten müssen regelmäßig Lacke und Öle aufgetragen werden.

Küchenarbeitsplatten aus Granit kaufen

Küchenarbeitsplatten aus Granit sind teurer als Platten aus Schichtstoff oder Holz. Dafür ist dieses Material sehr strapazierfähig. Die Hitzebeständigkeit und die Schnittfestigkeit sind sehr viel höher als bei den vorherigen Arten von Küchenarbeitsplatten. Granit ist anfällig für Flecken. Diese müssen rasch entfernt werden. Im Allgemeinen sind Küchenarbeitsplatten aus Granit pflegeleicht. Allerdings müssen sie 1-2 Mal im Jahr imprägniert werden.

Küchenarbeitsplatten aus Kunststein (Quarzstein und Mineralgestein) kaufen

Diese Küchenarbeitsplatten sind teurer als Arbeitsplatten aus Granit oder Naturstein. Sie sind weniger hitzebeständig als Granit aber unempfindlicher gegen heiße Topfböden als Platten aus Holz oder Schichtstoff. Küchenarbeitsplatten aus Kunststein haben dagegen eine porenfreie Oberfläche und sind damit feuchtigkeitsresistent. Außerdem sind diese Arbeitsplatten pflegeleicht.

Küchenarbeitsplatten aus Edelstahl kaufen

Diese Arbeitsplatten sind preislich hoch abzusiedeln. Küchenarbeitsplatten aus diesem Material sind sehr hitzebeständig. Allerdings bilden sich schnell Kratzer, die die Arbeitsplatten unansehnlich machen. Sie sind aber im Gegensatz zu Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff und Holz hygienisch unbedenklich. Edelstahl ist ein sehr pflegeleichtes Material.

Küchenarbeitsplatten aus Keramik kaufen

Keramik ist ein äußerst robuster Werkstoff. Er ist undurchlässig für Farbe, Geschmackstoffe und Bakterien. Auch Haushaltschemikalien können diesem Stoff nichts anhaben. Außerdem haben Flecken hier keine Chance. Darüber hinaus sind Küchenarbeitsplatten aus diesem Material total temperaturbeständig, so dass heiße Topfe und Pfannen ohne Bedenken darauf abgestellt werden können. Keramik ist druckfest und schlagfest und damit sehr strapazierfähig. Diese Küchenarbeitsplatten sind auch resistent gegen Flecken.

Küchenarbeitsplatten aus Fliesen kaufen

Küchenarbeitsplatten aus Fliesen sind hitzebeständig und schnittfest. Bei der Pflege ist aber zu berücksichtigen, dass die Fugen sehr schwer zu reinigen sind. Hier besteht besonders die Gefahr, dass sich Bakterien bilden.

 

Küchenarbeitsplatten montieren

Mit der Montage von Küchenarbeitsplatten in Eigenleistung kann man sparen, weil kein Fachmann bezahlt werden muss. Allerdings ist das nur bei Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff oder Holz möglich. Die Arbeitsplatten aus den anderen Materialien sollten vom Fachmann eingebaut werden.

Welches Material und Werkzeug braucht man?

Material:

  • Küchenarbeitsplatte
  • Silikon
  • Wandabschlussleisten
  • Befestigungsschrauben
  • Korpus-Verbinder
  • Verbindungsprofil für Küchenarbeitsplatten

Werkzeug:

  • Wasserwaage und Maßband
  • Feingezahnte Handsäge oder Handkreissäge
  • Stichsäge mit Sägeblättern
  • Bohrmaschine mit 10mm Holzbohrer
  • Schraubenzieher

Platzieren der Küchenarbeitsplatten

Dazu legt man die Küchenarbeitsplatten auf die Unterschränke der Küche. Zur Rückwand sollte man einen 3-5mm und zur Seitenwand bzw. zum angrenzenden Hochschrank einen etwas geringeren Abstand halten.

Wenn die Küchenarbeitsplatten in L-Form montiert werden sollen, dann ist es wichtig, dass die beiden Platten möglichst mit einer stumpfen Verbindung aufeinander treffen. Die Alternative besteht im Schneiden einer 45° Gehrung. Der Vorteil einer Gehrung ist, dass man Wände, die nicht genau im rechten Winkel sind, besser ausgleichen kann.

Küchenarbeitsplatten ausmessen

Ein Tipp vorweg: So misst man die individuell ideale Höhe von Küchenarbeitsplatten: Stehen Sie aufrecht in den Schuhen, die Sie meistens bei Arbeit in Küche tragen. Dann winkelt man die Unterarme um 90 Grad an. Anschließend misst man den Abstand vom Ellbogen bis zum Boden und zieht davon 15 cm ab. Damit hat man die Höhe der Hauptarbeitsfläche. Ausgehend von diesem Ellbogenmaß liegt die ergonomisch richtige Höhe der Kochfläche 6 cm tiefer, um bequem auch in hohe Töpfe hineinsehen zu können und der Spülbereich sollte um 6 cm höher liegen.

Um die Länge und Breite von Küchenarbeitsplatten zu bestimmen, misst man zunächst den Auflagebereich. Dieser ergibt sich durch die Enden der Unterschränke. Dazu addiert man einen Überstand in der Breite von 2 cm. Die Markierungen mit dem Bleistift nimmt man auf der Unterseite der Küchenarbeitsplatten vor, wenn man eine Handsäge benutzt. Wird eine Handkreissäge verwendet, dann sollte die Markierung auf der Oberseite erfolgen.

Küchenarbeitsplatten aussägen

Arbeitet man mit einer feingezahnten Handsäge, wird der Schnittbereich mit einem Klebeband abgeklebt. Damit sollen Absplitterungen vermieden werden. Wenn man die Handkreissäge benutzt, dreht man die Küchenarbeitsplatte auf die Rückseite und befestigt den Richtscheit, um die Säge korrekt an der Schnittlinie führen zu können. Nach dem Sägen wird die Schnittkante abgefeilt. Für die Seiten der Küchenarbeitsplatten gibt es Anleimerstreifen, die mit Klebstoff fixiert werden können.

Spülbecken auf den Küchenarbeitsplatten anzeichnen

Hierzu sind die Küchenarbeitsplatten wieder auf den Unterschränken auszurichten. Der Abriss der Unterschränke wird dann auf der Unterseite der Arbeitsplatte nachgezeichnet. Danach legt man die Unterseite der Spüle auf die Unterseiten der Küchenarbeitsplatten. Hierbei ist auf die genaue Ausrichtung der Platte auf den Unterschränken zu achten. Anschließend zeichnet man den Außenrand des Spülbeckens nach.

Spülbecken auf den Küchenarbeitsplatten aussägen

Jetzt legt man die Küchenarbeitsplatten auf die Sägeböcke. Um die Stichsäge später besser ansetzen zu können, ohne Absplitterungen zu verursachen, bohrt man an 4 Eckpunkten der eingezeichneten Fläche des Spülbeckens jeweils ein10mm dickes Loch. Die Schnittlinien sollten so abgeklebt werden, dass das Klebeband die Schnittlinie von der Außenseite her überdeckt. Dann wird die aufgezeichnete Fläche der Spüle mit der Stichsäge herausgesägt. Dabei ist zu beachten, dass der Ausschnitt abgestützt wird, um ein vorzeitiges Herausbrechen dieser Flächen zu verhindern. Auch hier glättet man die Schnittkante mit der Holzfeile.

Ausschnittkanten der Küchenarbeitsplatten versiegeln

Um das Eindringen von Feuchtigkeit in das Holz oder den Schichtstoff zu verhindern, ist es notwendig, entlang der Schnittkanten Silikon aufzutragen.

Spülbecken in die Küchenarbeitsplatten einpassen

Nun wird das Spülbecken in die Küchenarbeitsplatte eingelassen. Anschließend müssen die Ränder von dem hervorquellenden Silikon befreit werden.

Küchenarbeitsplatten an den Unterschränken befestigen

Dazu legt man die Küchenarbeitsplatten auf die ausgerichteten Unterschränke und befestigt sie entweder mit Metallwinkeln oder mit speziellen Korpus-Verbindern.

Wasserhahn in Küchenarbeitsplatten einbauen

Wenn im Spülbecken keine Vorbohrung für den Wasserhahn vorhanden ist, muss die Mischbatterie in die Arbeitsplatte integriert werden. Dazu muss eine Aussparung vorgenommen werden. Die erforderlichen Löcher sollten von oben gebohrt werden. Anschließend kann der Wasserhahn in die Küchenarbeitsplatten eingebaut werden.

Abschlussleisten an Küchenarbeitsplatten befestigen

Nach dem Montieren der Küchenarbeitsplatten und dem Becken werden an den Übergängen mit der Wand und den Hochschränken Abschlussleisten angebracht. Dazu werden die Leisten auf die richtige Länge gebracht. An den Ecken müssen entweder Gehrungen geschnitten werden oder es werden spezielle Formteile angebracht.

 

Küchenarbeitsplatten pflegen

Küchenarbeitsplatten aus Schichtstoff (Laminat) pflegen

Kleinere Reparaturen können mit Wachsstiften vorgenommen werden. Zum Schutz dieser Küchenarbeitsplatten sollten hitzebeständige Untersetzer benutzt werden. Es sollte vermieden werden, dass Feuchtigkeit unter die Oberfläche kommt. Zur Verhinderung von Schnitten in der Arbeitsplatte sollten entsprechende Unterlagen genutzt werden. Es dürfen auch keine Möbelpolitur oder sonstige wachshaltige Mittel auf diese Küchenarbeitsplatten aufgetragen werden, weil damit eine schmutzbindende Schicht entsteht.

Die Reinigung der Küchenarbeitsplatten aus diesem Material kann mit warmen Wasser und Spülmittel erfolgen. Dabei sind glatte Oberflächen leichter zu reinigen als raue. Treten hartnäckige Flecken auf, kann man auf spezielle Fettlöser für die Gastronomie zurückgreifen. Des Weiteren können stärkere Verschmutzungen mit Aceton, Benzin oder Spiritus beseitigt werden. Öl- und Wachsflecken können mit organischen Lösungsmitteln entfernt werden. Vermieden werden sollten schleifende oder scheuernde Reinigungsmittel, wie Scheuerpulver und Stahlwolle. Auch Reinigungsmittel mit starken Säuren oder stark sauren Salzen sollten keine Verwendung finden. Durch das Benutzen von kaltem Wasser oder gebrauchten Tüchern können Schattierung und Schlieren entstehen. Diese können mit warmem Wasser und anschließendem Trocknen mit Papierwischtüchern entfernt werden.

Küchenarbeitsplatten aus Holz pflegen

Küchenarbeitsplatten aus Holz sind sehr empfindlich im Hinblick auf Schnitte, Kratzer und Wasser. Deshalb ist es sinnvoll, dass die Arbeitsplatten mit behandelt werden. Dieser Pflegevorgang sollte in den ersten beiden Wochen wöchentlich und danach alle 2 Wochen erfolgen. Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Die Küchenarbeitsplatten gründlich vom Staub befreien
  • Verschmutzungen, die wasserlöslich sind, mit einem feuchten Lappen entfernen und diese Stellen sorgfältig trocknen
  • Verschmutzungen, die wasserunlöslich und damit hartnäckig sind, mit Schleifvlies mit der Körnung 180-300 entfernen
  • Öl auftragen und mit einem fusselfreien Tuch großflächig einreiben und polieren

Das tägliche Pflegen von Küchenarbeitsplatten aus Holz kann mit Schmierseife oder Seifenflocken vorgenommen werden. Die besonders sorgfältige Reinigung nimmt man mit Domestos und einem Schwamm vor. Salmiak oder Scheuermittel sind nicht zu verwenden. Das führt zu Verfärbungen und anderen Beschädigungen.

Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch Kratzer auf diesen Küchenarbeitsplatten entstehen, können diese mit einem speziellen Hartöl oder Wachskitt behandelt werden. Bei der Verwendung von Wachskitt geht man wie folgt vor: Die Stelle wir ausgespachtelt und der Kitt wird aufgetragen. Anschließend reinigt man diese Küchenarbeitsplatten sorgfältig. Abschließend poliert man die bearbeiteten Stellen. Mit Hartöl empfiehlt sich die folgende Vorgehensweise: Das Hartöl wird in mehreren Schritten dünn aufgetragen. Dann lässt man es 10-20 Minuten einziehen und poliert mit einem feinen, fusselfreien Tuch nach.

Küchenarbeitsplatten aus Naturstein pflegen

Die tägliche Reinigung von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein (Quarzwerkstoff oder Mineralwerkstoff) macht man am besten mit einem ungefärbten Glasreiniger und einem weichen Mikrofasertuch. Trockene Tücher sollten nicht verwendet werden, weil die Gefahr besteht, dass in Verbindung mit Sand Kratzer hinterlassen. Spülmittel sind bei Küchenarbeitsplatten aus Naturstein ungeeignet. Sie hinterlassen Ablagerungen, die sich zu schlecht entfernbare Schichten entwickeln.

Küchenarbeitsplatten aus Naturstein sollten vor dem ersten Gebrauch und auch danach einmal im Jahr imprägniert werden. Damit wird der Stein vor Einfluss durch Flüssigkeiten geschützt. Ob der Stein ausreichend imprägniert ist oder nicht, kann man feststellen, ob Wassertropfen einziehen oder abperlen. Ziehen sie ein, muss der Imprägnierungsvorgang wiederholt werden.

Kalkige Verschmutzungen, die bei den Küchenarbeitsplatten aus Naturstein entstehen, wenn sie mit Leitungswasser in Berührung kommen, behandelt man am sinnvollsten mit sauren Reinigungsmitteln. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass keine Produkte verwendet werden, die Salz-, Schwefel- oder Phosphorsäure enthalten. Die hierfür beste Chemikalie ist Aminosulfonsäure. Das Lösungsmittel ist verdünnt aufzutragen. Danach 2 Mal mit warmem Wasser nachspülen. Dann trocknen lassen. Anschließend mit dem Mikrofasertuch und einem Glasreiniger über die Fläche gehen.

Fettige Verunreinigungen behandelt man zunächst mit einem Ceranfeld-Schaber, um den groben Schmutz zu entfernen. Danach kann die entsprechende Fläche mit Glasreiniger behandelt werden. Nach einer kurzen Einwirkzeit wischt man mit einem Mikrofasertuch nach.

Küchenarbeitsplatten aus Kunststein pflegen

Neue Küchenarbeitsplatten aus Kunststein sollten einer Erstreinigung unterzogen werden. Hierzu verwendet man einen säurefreien Grundreiniger. Dieses Reinigungsmittel verteilt man auf den angefeuchteten Küchenarbeitsplatten und lässt es ein paar Minuten einziehen. Danach mit Wasser nachwaschen, um die übrigen Schmutzreste zu entfernen. Anschließend lässt man die Küchenarbeitsplatten aus Kunststein 45 Minuten trocknen.

Die tägliche Reinigung erfolgt mit Wasser und einem gewöhnlichen Haushaltstuch. Unter Umständen unterstützt man diese Pflege mit Haushaltsreiniger, Glasreiniger, Seifenwasser oder Essigwasser. Ansonsten können alle Reinigungsmittel genommen werden, die auch für Glaskeramikfelder freigegeben sind.

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