Rasenpflege – Tipps & Tricks für gesunde Rasenflächen

Bild: „© Dudarev Mikhail / stock.adobe.com

Gesunder, dicht wachsender Rasen gilt als Aushängeschild. Was oft so mühelos aussieht, ist Ergebnis intensiver Pflege. Ganz ohne eigenen Einsatz klappt es mit dem Vorzeigerasen in den seltensten Fällen.

Rasen anlegen

Die meisten Haus- bzw. Gartenbesitzer wählen den klassischen Weg, um einen Rasen anzulegen: Sie säen Grassamen. Wichtig, um rasche Ergebnisse zu sehen, ist insbesondere der passende Zeitpunkt der Aussaat. Ehe eine dichte Rasenfläche entsteht, vergeht allerdings in jedem Fall einige Zeit. Obschon die Rasenfläche mit der Zeit zu einem dichten Teppich heranwächst, wird es ab und an nötig werden, Rasen nachzusäen. Gartenstühle oder Pflanztröge hinterlassen unschöne Löcher auf dem Grün, die behoben werden müssen. Für besonders Eilige empfiehlt sich ohnehin das Verlegen ganzer Rasenstücke. Schneller zum Grün kommen Haus- und Gartenbesitzer, wenn sie Rollrasen verlegen.

Rasenmähen gehört zur Grundpflege

Regelmäßiges Mähen ist Grundlage jeder Rasenpflege. Wer ein größeres Grundstück zu versorgen hat, mag auch über den Kauf eines Rasentraktors nachdenken. Freiflächen, die sich in Hanglage befinden, können jedoch nur schwerlich mit einem Mäher oder Traktor bearbeitet werden, der Kauf einer Motorsense ist hierfür zweckmäßig. Praktisch sind auch Multifunktionsgeräte. So gehören zu den Neuheiten im Rasenmähersegment Modelle mit Mulchfunktion.

Bewässerung des Rasens

Blumen- und Gemüsebeete werden im Sommer regelmäßig bewässert, um gute Blüh- bzw. Ernteergebnisse zu erreichen. Ebenso selbstverständlich muss auch das Wässern des Rasens sein. Gerade an sehr heißen Tagen ist es wichtig, dass in den Abendstunden auch die Rasenflächen rund ums Haus gegossen werden. Klassischer Gartenschlauch oder großflächige Bewässerungsanlage bzw. automatisches Bewässerungssystem – Optionen gibt es mehrere. Glück hat, wer einen Brunnen zur Garten- bzw. Rasenbewässerung nutzen kann.

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Vertikutieren gegen moosige Verfilzungen im Rasen

Dicke Filze aus Moos im Rasen sind unansehnlich und lassen sich durch Vertikutieren entfernen. Gängig sind motorbetriebe Geräte, die dem Filz mit Krallen zu Leibe rücken. Wer lieber auf Muskelkraft setzen möchte, kann auch eine Harke zur Moosentfernung nutzen.

Düngen: mäßig, aber regelmäßig

Regelmäßiges Düngen und Kalken zählt gleichfalls zur Rasenpflege. Bester Düngezeitpunkt ist das Frühjahr. Besonders empfehlenswert sind Rasendünger mit Langzeitwirkung.

Natur pur: Wiese statt kurzgestutzter Rasen

Perfekt gepflegte, kurz gemähte Rasenflächen haben durchaus ihren Reiz, sind jedoch eines nicht: insektenfreundlich. Dabei erfüllen die kleinen Helfer wichtige Aufgaben. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. sind für natürliches Gärtnern unerlässlich. Insekten vertilgen Schädlinge und sorgen für Blütenreichtum und gute Ernteerträge. Ein Teil der Grünflächen sollte daher als Naturwiese verbleiben und den oft unterschätzten Gehilfen Lebensraum schaffen. Ungepflegt sehen bunte Blumenwiesen niemals aus. Naturnahes Gärtnern ist – ganz im Gegenteil – zusehends auf dem Vormarsch. Auf die gepflegte Rasenfläche vorm Haus müssen Sie im Übrigen nicht verzichten. Ohne Frage: Eine Mischung aus Natur- und Zierrasen hat ihren ganz eigenen Charme.

Tipp 1

Spielrasen benötigen Extra-Pflege: Es hilft, wenn Sie diese Flächen öfter rechen oder mit dem Vertikutierer bearbeiten. Auch ein leichtes Aufstechen mit einer Gartengabel entfilzt und bringt so Durchlüftung.

Tipp 2

Beim Rasen sähen sorgen Streuwagen für Entlastung: Sie verteilen den Samen auf der vorbereiteten Fläche sehr gleichmäßig. Am besten fahren Sie einmal über Kreuz, damit keine Saatlücken bleiben.

Tipp 3

Sodenschäler eignen sich zum Abtragen alter Rasen. Die Geräte werden über die gewünschte Fläche geschoben und hobeln die Grasnarbe ab. Danach kann sehr leicht neuer Rollrasen verlegt werden.

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Rasen anlegen – 4-Schritte-Anleitung & Kostenaufstellung

Das Anlegen eines Rasens ist eine Maßnahme mit Langzeitwirkung. Wenn Sie hier überlegt und sorgfältig vorgehen, wirkt sich das direkt auf die Qualität Ihres Rasens aus. Ebenso ist es umgekehrt, denn ein schlecht angelegter Rasen wird immer ein Sorgenkind bleiben, trotz guter Pflege. Deshalb lohnt es sich, folgende Schritte zu beachten:

  1. Zeit der Aussaat planen

Rasensamen braucht mindestens 14 Tage eine Keimtemperatur (Bodentemperatur) von über 10 Grad, auch Trockenheit oder heftige Regengüsse mag die junge Saat nicht. Damit bietet unser Wetter Frühjahr und Herbst als Zeitpunkt der Aussaat an.

Für den Herbst sprechen noch einige zusätzliche Argumente: Regen und Taubildung sorgen für gleichmäßige Feuchtigkeit im Boden, außerdem wird der frisch gesäte Rasen weniger betreten als im Frühjahr. Im Winter und mit Beginn der Wachstumsphase im nächsten Frühjahr kann er sich dann ganz in Ruhe festigen, bis er im nächsten Sommer strapaziert wird.

Bodenvorbereitung

Bei einer Neuanlage muss der Boden umgegraben werden, etwa spatentief, so viele Fremdkörper wie möglich werden entfernt. Wenn das geschafft ist, wird begradigt, dann sollte der Boden sich ein bis zwei Wochen setzten.

Samen aussuchen

In dieser Zeit können Sie den Rasensamen kaufen, nach Ihren speziellen Anforderungen. Sie wissen, ob es Zierrasen oder Strapazierrasen sein soll, ein ortsnah ansässiger Fachmann wird Sie über den richtigen Rasen für Ihren Boden und die örtlichen Lichtverhältnisse beraten können. Achten Sie darauf, eine Regelsaatgutmischung (Aufdruck RSM) zu erwerben. Diese Mischungen sind von unabhängigen Labors getestet, die garantieren, dass die gesamte Saatgutmischung aus den Samen für den genannten Nutzungszweck zusammengestellt wurde. Jedem Nutzungszweck ist eine Zahlenkombination zugeordnet, RSM 1.1.1 ist zum Beispiel Zierrasen.

Aussäen

Dann wird ausgesät, möglichst gleichmäßig in der auf der Packung angegebenen Menge, das kann mit einem Streuwagen oder per Hand geschehen. Der Samen wird mit dem Rechen etwas eingearbeitet, nicht zu tief, Rasensamen sind Lichtkeimer. Jetzt brauchen Sie nur noch warten (und hungrige Vögel fernhalten).

Kostenaufstellung

RSM-Samenmischungen gehören nicht zum teuersten, das angeboten wird, oft sind es schmucklose Packungen, die auch die öffentliche Hand verwendet. Um 7,- Euro kostet das Kilogramm, reicht für etwa 40 Quadratmeter. Teurer können Sie Packungen bekannter Marken im Gartencenter erwerben, eine RSM-Nummer ist hier nicht unbedingt angegeben. Dafür aber ein beeindruckender Name wie Rasensamen Supra 100, der für 100 qm Rasen schon mal 50,- Euro kosten kann. Billiger erscheint mancher Rasensamen vom Discounter mit 6, Euro pro Kilogramm. Wenn man allerdings genauer hinschaut, sind nur 500 g Samen enthalten, der Rest ist Ansaatdünger. Also 12,- Euro pro Kilogramm, oft ohne jede Auskunft über die Zusammensetzung.

Fazit

Auf jeden Fall ist die Anlage eines Rasens durch Aussaat ein bezahlbares Vergnügen, wenn Sie die Vorarbeit selbst erledigen. Soll ein Gärtner Ihnen die Arbeit abnehmen, müssen Sie mit Kosten zwischen 2,- und 12,- Euro pro Quadratmeter rechnen, je nach Umfang der vorbereitenden Arbeiten.

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Rasen nachsäen – Wie Sie den Zeitpunkt wählen & dabei vorgehen

Besonders nach dem Vertikutieren im Frühjahr zeigen sich auf einer Rasenfläche häufig kahle Stellen, bei denen es sehr lange dauern würde, bis sie von allein wieder zuwachsen. Dann empfiehlt sich die Verwendung einer Nachsaat, um die Lücken wieder zu schließen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Abgesehen von den Monaten im Hochsommer, wenn es sehr heiß und trocken ist, kann ein Rasen im gesamten Zeitraum von Frühling bis Herbst nachgesät werden. Am besten geeignet ist jedoch das Frühjahr, damit das Gras sich gut entwickeln und bis zum nächsten Winter ausreichend Wurzeln bilden kann. Ganz besonders eignen sich hierfür die Monate April und Mai.

Anleitung zum Rasen nachsäen

Um Lücken in einer Rasenfläche zu schließen, gibt es im Handel Nachsaat, deren Samen speziell für diese Zwecke zusammengestellt wurden. Sie wächst schneller an als herkömmliche Rasensamen, sodass die Kahlstellen bald wieder geschlossen sind. Diese Nachsaat wird auf folgende Weise verwendet.

  • Als erstes wird der Rasen kurz geschnitten, eine Höhe von zwei bis drei Zentimetern ist für das Nachsäen optimal.
  • Mit einem Vertikutierer wird Moos und Unkraut entfernt und der Boden aufgelockert. Dies kann mit einem elektrischen Vertikutierer oder einem Vertikutierrechen geschehen.
  • Schnittgut, Unkraut und Moos müssen vollständig von der Rasenfläche entfernt werden.
  • Etwas Rasendünger versorgt den neu gesäten Rasen in der Anwachszeit mit den nötigen Nährstoffen. Beim Nachsäen ist die Verwendung eines speziellen Starter-Düngers empfehlenswert, der die Anfangsentwicklung der Grashalme fördert. Alternativ kann aber auch etwas Humus verwendet werden, um die Saat bei ihrer Keimung zu unterstützen.
  • Stellen im Boden, auf denen sich schnell Pfützen bilden, können etwas durchlässiger gemacht werden, indem ein wenig feinkörniger Sand in die Erde eingearbeitet wird.
  • Dann wird das Saatgut auf den kahlen Stellen verteilt. Besonders gleichmäßig gelingt dies mit einem Streuwagen.
  • Mit einem großen Holzbrett oder Ähnlichem werden die Samen etwas angedrückt, damit sie nicht vom Wind fortgeweht werden.
  • Danach wird die bearbeitete Fläche gewässert. Auch in den folgenden Wochen ist darauf zu achten, dass der Boden nicht austrocknet.
  • In der Zeit nach der Aussaat darf der Rasen vier bis acht Wochen lang nicht betreten werden, bis sich das neue Gras gut entwickelt hat.
  • Erst nachdem das Gras eine Höhe von zehn Zentimetern erreicht hat, darf es zum ersten Mal geschnitten werden, hierbei aber nicht kürzer als vier bis fünf Zentimeter. Danach können die ausgebesserten Stellen genau wie der Rest der Rasenfläche gepflegt werden.

 

Rasen vertikutieren – Wie & wann?

Wer einen schönen und kräftigen Rasen haben möchte, muss ihm gelegentlich etwas Pflege gönnen. Sicher haben Sie in diesem Zusammenhang schon sehr häufig den Begriff Vertikutieren gehört. Hier die wichtigsten Fakten:

Was heißt vertikutieren?

Vertikutieren heißt übersetzt so viel wie vertikales Schneiden, -kutieren kommt von coutre, französisch Messer. Sinn ist, die vielfältigen Verflechtungen aufzuschneiden, die sich im Rasen durch Schnittgutreste und Teile anderer Pflanzen bilden. Dieser sogenannte Rasenfilz schneidet dem Rasen die Nährstoffzufuhr ab, je dichter er ist, desto weniger Wasser und Luft haben Zugang. Außerdem fördert er auch noch die Moosansiedlung, dieser ungewünschte Gast liebt die kuschlig-feuchte Atmosphäre im Rasenfilz.

Durch das Vertikutieren wird alles, was sich in der Ebene über der Grasnabe angesiedelt hat, direkt entfernt oder soweit gelockert, dass es leicht entfernt werden kann. Auch Verwachsungen unter der Oberfläche werden durchschnitten, hier kann wieder Nährstofftransport stattfinden. Ein lange nicht vertikutierter Rasen hat zum Beispiel oft gelbe Stellen, hier kam kein Wasser mehr durch.

Wann soll es geschehen?

Sie können theoretisch immer vertikutieren, wenn der Boden nicht gefroren ist, also in den meisten Fällen zwischen März und Oktober. Wenn der Boden nicht zu feucht ist, geht es leichter, bei nassem Boden würden Sie schnell die ganze Grasnabe mit rausziehen.

Sie werden ohnehin beim Vertikutieren auch sehr viele Rasenpflanzen entfernen. Wenn dann noch ein Teil der Rasenpflanzen durch Überwucherung abgestorben ist, wird nach ausgiebigem Vertikutieren nicht viel Rasen übrig sein. Also wird zum Vertikutieren die Zeit gewählt, in der der Rasen sehr regenerationsfähig ist. Das ist das Frühjahr, kurz vor Beginn der Wachstumsperiode, dann kann der Rasen sich noch ein wenig erholen, bis das Wachstum mit Macht einsetzt. Auch die Nachsaat, die nach dem Vertikutieren meist unterstützend eingebracht wird, gedeiht im Frühjahr gut.

Normal gepflegter Rasen kann auch im Herbst noch einmal leicht aufgelockert werden, damit er im nächsten Frühjahr unbelastet mit dem Wachstum starten kann. Wenn es um die Grundpflege eines völlig verwachsenen Rasens geht, müssen Sie mehr tun: Dann wird auch im späten Sommer noch einmal vertikutiert – hierbei darf der Rasen aber nicht durch Trockenheit geschwächt worden sein! Ein zweites Mal wird im Herbst vertikutiert.

Wie wird vertikutiert?

Der Rasen sollte vorher so kurz wie möglich gemäht werden. Wenn es eher trocken ist, wird er nach dem Mähen einmal kräftig gegossen. Dann warten Sie noch einen Tag, bis die Feuchtigkeit gut aufgenommen wurde und die Rasenpflanzen sich beruhigt haben.

Es gibt spezielle Vertikutierer, die mit rotierenden, mit Messern besetzten Wellen ausgestattet sind. Sie werden einfach über den Rasen geschoben, elektrisch angetrieben oder im Handbetrieb. Vertikutieren ist auch mit einer engzahnigen Harke möglich, dann gibt es noch kleine Handvertikutierer mit Rollen, beides erfordert aber einiges an Muskelkraft.

Die Schnitttiefe beim Vertikutieren soll durch die Verfilzung dringen, aber nicht viel tiefer, um die tiefen Rasenwurzeln nicht zu schädigen. Bei feinerem Rasen wird ein Zentimeter Vertikutiertiefe empfohlen, bei kräftigerem Bewuchs bis zu 2 Zentimeter.

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Rasendünger ausbringen – Anleitung & Extra-Tipps

Rasen möchte auch ernährt werden, damit er kraftvoll wächst. Häufig wird einfach Rasendünger nach Packungsanleitung ausgebracht, Sie können jedoch mit dem Thema noch viel geschickter umgehen:

Heutzutage ist gezieltes Düngen angesagt – so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Das schont die Natur! Zu viel wasserlösliche Nährstoffe, wie Kalium, Magnesium und Nitratstickstoff, verlagern sich erst in tiefere Bodenschichten und werden dann ins Grundwasser ausgewaschen. Überlegtes Düngen schont auch den Geldbeutel und hilft den Pflanzen: Ein Zuviel an Nährstoffen macht den Pflanzen genauso zu schaffen wie eine Unterversorgung.

Die Balance halten

Oft schleichen sich auch falsche Gewohnheiten bei der Bodenaufbereitung ein: Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftskammer hat bei der Untersuchung von über 20.000 Gartenböden sehr viele mit Kalk völlig überversorgte Gemüsebeetböden gefunden, die untersuchten Rasenflächen waren zu zwei Dritteln mit Kalium und Magnesium unterversorgt.

Die Bodenverhältnisse erkunden

Deshalb macht der Gärtner, der wissen will, was er tut, zuerst eine Bodenuntersuchung. Durch sie erfährt er, ob der Boden mit Phosphor und Kalium, Magnesium oder Stickstoff überversorgt oder unterversorgt ist, ob ein Mangel an Kalk vorliegt oder der Boden schon zu alkalisch ist. Danach werden dann gezielt die Düngemittel ermittelt, die der Boden benötigt.

Dabei müssen noch andere Faktoren berücksichtigt werden: Der Boden (leicht, mittel, schwer) und bei einigen Nährstoffen auch die Pflanzen (Starkzehrer, Mittelzehrer, Schwachzehrer). Für die einzelnen Nährstoffe können so genaue Mengen ermittelt werden, die zusammengesetzt den idealen Dünger für Ihren Boden ergeben. Eine Düngeempfehlung wird in der Regel mitgegeben, wenn Sie eine Bodenprobe beauftragen. Lassen Sie sich in der örtlichen Gemeinde beraten, wo Sie an Ihrem Heimatort eine Bodenprobe beauftragen können.

Extra-Tipps

  • Eine Bodenprobe ist nicht unbezahlbar. Bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zum Beispiel bezahlen Sie 15,- Euro (zuzüglich Umsatzsteuer und 1,53 Euro Auslagen) für die Standard-Bodenuntersuchung, die den ph-Wert und die wichtigsten Nährstoffe ermittelt.
  • Sie können natürlich Ihren Vorrat an Rasendünger weiterverwenden, wenn Sie den Idealbedarf für Ihren Boden ermittelt haben. Er ist ja auch aus den Nährstoffen zusammengesetzt, die Ihr Rasen braucht. Sie müssen nur ein wenig rechnen und die Menge entsprechend anpassen und ggf. einzelne Bestandteile ergänzen.
  • Die Düngung nach den aus der Bodenprobe ermittelten Vorgaben wird zwei bis drei Jahre unverändert durchgeführt. Sie können nach dem Befund ja schon abschätzen, ob es eher ein wenig länger dauern wird, weil eine totale Überversorgung oder Unterversorgung in einem Teilbereich abgebaut werden muss. Dann wird die nächste Bodenprobe genommen, die die Versorgungslage überprüft und meist zu einer Anpassung der Düngung führt.
  • Von den Ämtern, die die Bodenproben durchführen, werden noch sehr viele Untersuchungen angeboten, deren Ergebnisse interessant sein können, bis hin zu einer Untersuchung des Bodens auf Schädigung durch Pflanzenschutzmittel.
  • Für Landwirte ist das Düngen nach der Bodenuntersuchung seit 1996 rechtlich vorgeschrieben, damit der Verbraucher gesunde Nahrungsmittel zu essen bekommt. Vor allem wenn Sie selbst Gemüse im Garten anpflanzen, sollten Sie es den Landwirten auf jeden Fall nachmachen.

 

Rasenerde – Wie Sie sich für die beste Zusammensetzung entscheiden

Über die Zusammensetzung der besten Rasenerde streiten die verschiedenen Anbieter recht häufig. Klar ist, Rasen ist nicht Rasen. Es kommt darauf an, ob man aussähen möchte, Rollrasen verlegt oder Rasenziegel nutzt, ob alte Rasenflächen erneuert oder unebene Rasenflächen ausgeebnet werden sollen. Uneins sind sich die Fachleute besonders über den geeigneten Humus- und Kompostgehalt. Die einen setzen den Anteil höher an, die anderen niedriger.

Es werden viele unterschiedliche Rasenerden angeboten. Für welche man sich entscheiden sollte, hängt auch von den Gegebenheiten im Garten ab, etwa davon, welcher Untergrund vorhanden ist: Ist er schon recht sandig, empfiehlt sich eine Erde mit geringem Sandanteil ist. Ist der Boden sehr lehmhaltig, ist ein Gemisch aus gleichen Teilen Kompost und Sand gut geeignet.

Eigenschaften von Rasenerde

  • Rasenerde muss strapazierfähig sein.
  • Um optimale Wachstumsbedingungen zu garantieren, muss sie wasserdurchlässig sein.
  • Ideal ist, wenn Rasenerde gut strukturstabil ist.
  • Sie muss so ausgewogen sein, dass das Anwachsen des Rasens gewährleistet wird.

Zusammensetzung

  • Gute Rasenerde besteht zu einem großen, überwiegenden Teil (etwa 50 %) aus Kompost.
  • Dazu kommen etwa 30 bis 40 % Humus und der Rest ist Sand.
  • So ist auch gleich eine gute Drainage gewährleistet. Die Wurzeln können sich durch den lockeren Boden gut entwickeln und überschüssiges Wasser kann ablaufen, ideale Wachstumsbedingungen.
  • Normaler Mutterboden enthält meist zu wenig Nährstoffe. Junger Rasen benötigt ausreichend Stickstoff, Phosphat und Kaliumoxid.
  • Der pH-Wert sollte nach Möglichkeit zwischen 5,5 und 6,0 liegen. Hersteller können diesen Wert angeben. Markenhersteller tun es.
  • In abgepackter Rasenerde, die im Handel erhältlich ist, ist oft auch Dünger enthalten. Läst man sich lose Erde anfahren, ist das meist nicht der Fall.

Rasenerde vor der Aussaat aufbringen

  • Vorhandene Erdoberfläche lockern!
  • 0,5 bis 1,5 cm Rasenerde ausbringen und glatt rechen!
  • Rasensamen säen und gut festdrücken
  • Ausreichend wässern!

Fazit

Die richtige Rasenerde hat großen Anteil daran, wie sich der Rasen entwickelt. Allerdings ist auch die ausreichende Wässerung nach der Aussaat oder dem Verlegen von Rollrasen entscheidend. Wichtig sind auch eine regelmäßige Düngung und ein ordnungsgemäßer Schnitt. Wer nicht weiß, welche der möglichen Erden die richtige ist, hat noch eine andere Möglichkeit. Im Zweifelsfall kann man eine Erdprobe einschicken und untersuchen lassen. Dann kann man die passende Rasenerde auswählen.

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Rasenpflege im Frühjahr – 7 Tipps zum Fitmachen Ihres Grüns

Eine umfangreiche Pflege im Frühjahr macht den Rasen fit für die ganze Saison. Um zunächst einmal zu begutachten, welche Pflege das Grün benötigt, werden das Laub und andere Überbleibsel aus dem Winter von der Fläche entfernt. Danach wird der Rasen kurz geschnitten und die eigentliche Pflege kann beginnen. Dazu nachfolgend ein paar Tipps.

Vertikutieren und Düngen

Beim Vertikutieren wird Moos und Unkraut entfernt, gleichzeitig wird aber auch der Boden gelockert, damit die Wurzeln der Grashalme wieder genügend Wasser bekommen und atmen können. Hierfür gibt es elektrische Vertikutierer, die in jedem Baumarkt ausgeliehen oder gekauft werden können. Für kleinere Flächen reicht aber auch ein Vertikutierrechen, um die Rasenfläche von Hand zu bearbeiten.

Sind beim Vertikutieren kahle Flächen entstanden, können diese mit etwas Nachsaat ausgebessert werden. Diese Stellen müssen nach der Saat regelmäßig gewässert werden, bis das neue Gras eine Höhe von etwa zehn Zentimetern erreicht hat. Erst dann sollte der erste Schnitt erfolgen.

Ein Rasendünger versorgt das Gras mit allen nötigen Nährstoffen, sodass es gut wachsen und sich gegen Unkraut und Moos zur Wehr setzen kann. Je gesünder und kräftiger das Gras ist, desto weniger breitet sich dort Unkraut aus. Rasendünger versorgt das Gras vor allem mit Stickstoff, Kalium und Phosphor.

Für einen Rasen, auf dem ständig viel Moos und Unkraut wächst, empfehlen sich die Kombi-Produkte, die aus einem Dünger plus Unkrautvernichter bestehen. Sie werden genau wie ein herkömmlicher Dünger am besten mit einem Streuwagen aufgebracht, um sie möglichst gleichmäßig zu verteilen.

Verbesserung des Bodens und Schnitt

Böden, auf denen sich oft das Regenwasser staut, können mit Sand verbessert werden. Dieser Sand sollte möglichst feinkörnig sein und wird ganz einfach auf das kurz geschnittene Gras gestreut. Nachdem es in den Boden eingesickert ist, sorgt es dort für einen besseren Wasserabzug.

Vielfach wird Kalk auf den Rasen gestreut, um den Rasen wieder fit zu machen. Dies ist jedoch nur bei einem niedrigen pH-Wert des Bodens angebracht, deshalb sollte vor der Verwendung von Kalk die Bodenbeschaffenheit untersucht werden. Dies lässt sich ganz einfach mit Teststreifen machen, die in jedem Baumarkt erhältlich sind.

Wichtig für ein gutes Wachstum des Rasens ist ein wöchentlicher Schnitt. Das Gras sollte jedoch nicht kürzer als vier bis fünf Zentimeter geschnitten werden, in Schattenlagen kann es ruhig noch länger bleiben.

 

Schattenrasen – 7 Ratschläge zum Anlegen & Pflegen

Auf Flächen, die durch große Bäume, Häuser oder anderes beschattet werden, gedeiht ein Rasen meist nur schlecht, weil er nicht ausreichend Licht bekommt. Für diese Zwecke gibt es spezielles Saatgut, das so zusammengestellt wird, dass das Grün mit weniger Licht auskommt. Solch ein Rasen leidet auch weniger unter Moos, das sich besonders an schattigen Standorten schnell bildet.

Anlegen eines Schattenrasens

Grundsätzlich sollte beim Kauf von Rasensaat auf eine gute Qualität geachtet werden, dies gilt jedoch beim Anlegen eines Rasens auf einer schattigen Fläche in besonderem Maße. In ungünstigen Lagen keimt das Saatgut ohnehin schlechter, deshalb eignen sich die sehr günstigen Produkte für diesen Zweck nicht.

Einen Schattenrasen anzulegen unterscheidet sich nicht vom Anlegen eines Rasens auf einer sonnigen Fläche. Im Folgenden aber einige Ratschläge, um dem Rasen das Anwachsen zu erleichtern:

  • Die Wurzeln der Grashalme können sich viel leichter entwickeln, wenn der Boden vor der Aussaat ausreichend gelockert wurde. Hierzu wird eine Schicht von einem halben Meter Tiefe aufgelockert, was am besten gelingt, wenn der Boden trocken ist.
  • Der Rasen braucht genügend Nährstoffe, damit er gut gedeihen kann. Um festzustellen, woran es dem Boden eventuell mangelt, empfiehlt sich eine Bodenanalyse, die von privaten oder staatlichen Laboren durchgeführt wird.
  • Mit Teststäbchen kann der pH-Wert des Bodens untersucht werden. Optimal für das Wachstum des Rasens ist ein neutraler Wert zwischen 6 und 7.
  • Besonders bei einem Schattenrasen ist es wichtig, die Rasenfläche so früh wie möglich anzulegen. Dann sind die Bäume noch nicht so dicht belaubt, sodass das Gras für die Keimung und in der Anwachszeit genügend Licht bekommt.

Ratschläge zur Pflege des Schattenrasens

  • Bei der Neuanlage eines Rasens empfiehlt sich eine Düngung mit einem speziellen Starterdünger, der darauf abgestimmt ist, das Gras in der Anfangsphase zu unterstützen.
  • Zum ersten Mal sollte ein neuer Rasen erst dann geschnitten werden, wenn er eine Höhe von zehn Zentimetern erreicht hat.
  • Schattenrasen sollte immer etwas länger bleiben als Rasen in sonnigen Lagen, sechs bis sieben Zentimeter sind für ihn ideal.
  • Schattenrasen ist zwar für schattige Lagen besser geeignet als normale Rasensaat, ganz ohne Licht kommt aber auch er nicht aus. Bei einem sehr lichtarmen Standort ist daher zu überlegen, ob er nicht auch auf andere Weise wie zum Beispiel mit Bodendeckern begrünt werden kann.

Es ist also etwas aufwendiger als bei normalen Lichtverhältnissen, den Schattenrasen zum Gedeihen zu bringen, aber durchaus möglich – etwas Liebe und Pflege zum richtigen Zeitpunkt vorausgesetzt.

Bild: „© Dudarev Mikhail / stock.adobe.com