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	<title>heizen Archive - wohn-blogg.de</title>
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	<description>Das moderne Wohnmagazin</description>
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	<title>heizen Archive - wohn-blogg.de</title>
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	<item>
		<title>Wärmepumpe im Altbau: Wann lohnt das?</title>
		<link>https://wohn-blogg.de/waermepumpe-altbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 09:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Modernisieren & Renovieren]]></category>
		<category><![CDATA[heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Eigentümern von Altbauten taucht oft die Frage auf: Funktioniert eine Wärmepumpe überhaupt in einem alten Gebäude? Unser Ratgeber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/waermepumpe-altbau/">Wärmepumpe im Altbau: Wann lohnt das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob aus finanziellen oder ideologischen Gründen: Immer mehr Menschen erwägen, ihre <strong>Heizung auf eine umweltfreundlichere Alternative</strong> umzurüsten. <strong>Wärmepumpen</strong> stehen dabei hoch im Kurs – sie nutzen erneuerbare Energien aus der Umgebung und arbeiten daher besonders umweltschonend.</p>
<p>Doch gerade bei Eigentümern von Altbauten tauchen diesbezüglich oft Fragen auf: Funktioniert eine <strong>Wärmepumpe überhaupt in einem alten Gebäude</strong>? Wie hoch sind die Kosten und wann rechnet sich der Wechsel? <u>Dieser Ratgeber gibt die Antworten.</u></p>
<h2>Technische Voraussetzungen – welche sind erforderlich?</h2>
<p>Damit eine <strong>Wärmepumpe im Altbau</strong> effizient arbeiten kann, müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt sein. Besonders wichtig ist hierbei der <strong>Heizwärmebedarf des Gebäudes</strong>. Altbauten haben meist einen höheren <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-nach-energietraegern-sektoren" target="_blank" rel="noopener">Energieverbrauch</a> als moderne Gebäude, die Gründe dafür sind eine <strong>unzureichende Dämmung, alte Fenster</strong> und einiges mehr.</p>
<p>Damit eine Wärmepumpe Sinn ergibt, sollten hier <a href="https://wohn-blogg.de/hausumbau-planen/">zunächst energetische Sanierungen</a> wie eine wirksamere Dämmung von Wänden, Dach und Keller sowie der Austausch von Fenstern vorgenommen werden. <u>Merke: Je niedriger der Heizwärmebedarf, desto besser kann eine Wärmepumpe arbeiten.</u></p>
<p>Ebenfalls ausschlaggebend ist das <strong>Heizsystem</strong>. Wärmepumpen arbeiten besonders effektiv mit <a href="https://www.suedwestfalen-nachrichten.de/verschiedenes/niedertemperaturheizung-was-verbraucher-wissen-sollten/" target="_blank" rel="noopener">Niedertemperatur-Heizsystemen wie Flächenheizungen</a>. Sind stattdessen noch altertümliche Radiatoren verbaut, lohnt sich ein Umbau auf <strong>Fußboden- oder Wandheizungen</strong>.</p>
<p>Und schließlich benötigt die <strong>Wärmepumpe eine Stromversorgung</strong> sowie ausreichend Platz für die Installation. Je nach Art der Wärmepumpe kommen verschiedene weitere Anforderungen hinzu, beispielsweise Bohrungen für Erdsonden oder eine freie Fläche für die Erdkollektoren.</p>
<h2>Energiequelle der Wärmepumpe</h2>
<p><u>Je nach Art der Wärmepumpe nutzt diese unterschiedliche Energiequellen. Hier eine Übersicht:</u></p>
<h3>Luft-Wasser-Wärmepumpe</h3>
<p>Eine <strong>Luft-Wasser-Wärmepumpe</strong> nutzt die Umgebungsluft als Energiequelle. Sie lässt sich somit besonders flexibel einsetzen, da keine aufwendigen Erdarbeiten notwendig sind, und eignet sich ideal für Grundstücke mit wenig Platz.</p>
<p>Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten auch bei <strong>niedrigen Temperaturen</strong> zuverlässig, daher sind sie auch für <strong>schlecht gedämmte Altbauten</strong> recht gut geeignet. Allerdings steigt der Stromverbrauch bei sehr kalten Temperaturen, die Betriebskosten erhöhen sich entsprechend.</p>
<h3>Erdwärmepumpe</h3>
<p>Die <strong>Erdwärmepumpe</strong> zapft die natürlich vorhandene Wärme im Erdreich an. Sie nutzt dazu entweder Erdsonden, die tief ins Erdreich gebohrt werden, oder Erdkollektoren in flachen Gräben. Die Erdwärmepumpe besitzt einen besonders <strong>hohen Wirkungsgrad</strong>, da die Bodentemperaturen selbst im Winter relativ stabil bleiben. Für die Installation ist jedoch eine Genehmigung erforderlich. Zudem ist der Aufwand für die nötigen Erdarbeiten nicht zu unterschätzen.</p>
<h3>Wasser-Wärmepumpe</h3>
<p>Die <strong>Wasser-Wärmepumpe</strong> gilt als besonders leistungsstark, da das Grundwasser auch bei niedrigen Lufttemperaturen eine konstante Temperatur aufweist. Sie setzt jedoch voraus, dass auf dem <strong>Grundstück ausreichend Wasser</strong> zur Verfügung steht. Zudem sind entsprechende Genehmigungen erforderlich, da Eingriffe in das Grundwasser durchgeführt werden. Der Aufwand für Installation und Wartung ist somit deutlich höher als bei den anderen Varianten.</p>
<h2>Investitionskosten – Anschaffung und Installation im Altbau</h2>
<p>Die <strong>Kosten für eine Wärmepumpe im Altbau</strong> setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Die Anschaffungskosten liegen für <strong>Luft-Wasser-Wärmepumpen bei etwa 10.000 bis 15.000 Euro, Erdwärmepumpen kosten zwischen 15.000 und 30.000 Euro</strong>, da zusätzliche Erdarbeiten erforderlich sind. Wasser-Wärmepumpen bewegen sich in einem ähnlichen Preisrahmen wie Erdwärmepumpen.</p>
<p>Hinzu kommen die <strong>Kosten für die Installation</strong>. Diese beinhalten die Arbeiten am Heizsystem, z. B. den <a href="https://utopia.de/ratgeber/fussbodenheizung-wie-energiesparend-ist-sie_84888/" target="_blank" rel="noopener">Einbau einer Fußbodenheizung</a>, und die Anpassung der Rohrleitungen.</p>
<h2>Fördermöglichkeiten: Staatliche Zuschüsse und steuerliche Vorteile</h2>
<p>In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme für den Einbau von Wärmepumpen. Das Programm <strong>„Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“</strong> bietet beispielsweise Zuschüsse von bis zu 40 Prozent der Investitionskosten, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Auch <strong>Kredite mit Tilgungszuschüssen</strong> stehen zur Verfügung. Zusätzlich lassen sich die Investitionskosten über mehrere Jahre von der Steuer absetzen.</p>
<h2>Wann lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau?</h2>
<ul>
<li>Bei umfassender oder geplanter Gebäudesanierung: Die Investition in eine Wärmepumpe lohnt sich besonders, wenn <a href="https://wohn-blogg.de/energiesparendes-bauen-sanieren/" target="_blank" rel="noopener">eine umfassende Sanierung</a> geplant ist.</li>
<li>Wenn der <strong>Heizwärmebedarf durch Dämmmaßnahmen gesenkt</strong> wurde: Nachträgliche Dämmmaßnahmen senken den Energiebedarf und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Wärmepumpe mit niedrigen Vorlauftemperaturen und somit ökonomisch arbeiten kann.</li>
<li>Bei vorhandenem oder geplanten <strong>Niedertemperatur-Heizsystem</strong>: Wärmepumpen lohnen sich besonders in Kombination mit Fußbodenheizungen oder Heizkörpern, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen (30 &#8211; 55° C) auskommen. Eine Umrüstung des Heizsystems macht daher Sinn.</li>
<li>Wenn Förderprogramme genutzt werden können: Der Umstieg auf eine Wärmepumpe wird durch <strong>staatliche Zuschüsse und zinsgünstige Kredite</strong> gefördert. Diese Programme senken die anfänglichen Investitionskosten und verbessern die Wirtschaftlichkeit.</li>
<li>Bei hohen Energiekosten für bestehende Heizungssysteme: Liegen die <strong>Kosten für Öl oder Gas</strong> sehr hoch, senkt der Umstieg auf eine Wärmepumpe die laufenden Heizkosten deutlich.</li>
</ul>
<h2>Planung und Umsetzung</h2>
<p>Vor der Installation sollte <a href="https://wohn-blogg.de/hauskauf-was-familien-beachten-sollten/" target="_blank" rel="noopener">der energetische Zustand des Gebäudes</a> geprüft werden, inklusive Dämmung, Fenster und bestehendem Heizsystem. Eine genaue Berechnung der benötigten Heizleistung ist notwendig, um die <strong>passende Wärmepumpe</strong> anschließend darauf abzustimmen. Falls erforderlich, sollte das Heizsystem zudem auf niedrige Vorlauftemperaturen optimiert werden.</p>
<p>Sind diese Planungsmaßnahmen erledigt, muss je nach Standort und Gegebenheiten zwischen einer <strong>Luft-Wasser-, Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe</strong> gewählt werden. Schließlich gilt es, die Wärmepumpe professionell zu installieren und in das bestehende System zu integrieren – ggf. sind zusätzliche Pufferspeicher oder hydraulische Abgleiche nötig.</p>
<p><strong><u>Tipp:</u></strong> „Die Fördermittel sollten unbedingt VOR Beginn der Arbeiten beantragt werden. Sind diese schon im Gange, kann es sein, dass die finanzielle Unterstützung abgelehnt wird.“, sagt David Grenda, Geschäftsführer der Firma Giedorf, die nach eigenen Angaben Experte für <a href="https://www.giedorf.de/waermepumpe/" target="_blank" rel="noopener">Wärmepumpen aus Düsseldorf</a> ist.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine <strong>Wärmepumpe im Altbau</strong> lohnt i. d. R., sobald der Heizbedarf durch Sanierungsmaßnahmen gesenkt wurde und ein geeignetes Heizsystem vorhanden ist. Förderprogramme und langfristige <strong>Einsparungen bei den Energiekosten</strong> sind die Belohnung für diesen Aufwand.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/waermepumpe-altbau/">Wärmepumpe im Altbau: Wann lohnt das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stromkosten senken – die besten Tipps</title>
		<link>https://wohn-blogg.de/stromkosten-senken-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 05:07:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Smarthome]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Induktionsherd]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stromkosten senken Haushalte, indem sie Energie nutzen, die die Natur umsonst liefert. Unsere Tipps helfen dabei, Geld im Haushalt zu sparen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/stromkosten-senken-tipps/">Stromkosten senken – die besten Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verglichen mit den Strompreisen im Juli 2022, als der <strong>durchschnittliche Strompreis</strong> 37,34 Cent pro Kilowattstunde betrug, mussten Verbraucher im Jahr 2024 mit 40,84 Cent deutlich mehr bezahlen – so die <a href="https://www.bdew.de/media/documents/240703_BDEW-Strompreisanalyse_Juli_2024_Korrektur.pdf" target="_blank" rel="noopener"><em>BDEW-Strompreisanalyse</em></a><em>. Die hohen Preise und der Umweltgedanke veranlassen vermehrt Menschen dazu, ihre <strong>Stromkosten zu senken</strong>. Wie dies im eigenen Haushalt gelingt, lesen Sie in diesem Beitrag.</em></p>
<h2>Es lohnt sich: Balkonkraftwerk – <a href="https://wohn-blogg.de/solartechnologien-vergleich/">weil die Sonne</a> kein Geld verlangt</h2>
<p><strong>Stromkosten senken</strong> Haushalte, indem sie Energie nutzen, die die Natur umsonst liefert. Kommt eine Fotovoltaikanlage nicht infrage, besteht die Möglichkeit, auf ein <a href="https://solago.de/collections/balkonkraftwerk" target="_blank" rel="noopener">Balkonkraftwerk zur umweltfreundlichen Energiegewinnung</a> zu setzen.</p>
<p>Die Investition amortisiert sich innerhalb weniger Jahre. Sie eignet sich auch für Menschen, die <a href="https://wohn-blogg.de" target="_blank" rel="noopener">zur Miete wohnen</a> und einen <strong>Balkon</strong> besitzen. Wie hoch die Ersparnis ist, hängt von der Größe des Haushalts und von der Anzahl und <a href="https://www.infoline-solar.de/" target="_blank" rel="noopener">Größe der Solarmodule</a> ab. Für einen Singlehaushalt reicht ein einziges Solarmodul; für Familien empfehlen Fachleute mindestens zwei.</p>
<h2>Mit diesen Tipps senken Sie die Stromkosten deutlich</h2>
<p>Der erste Weg, um <strong>Stromkosten zu senken</strong>, ist, die „<a href="https://wohn-blogg.de/stromzaehler-smart-home/">Stromfresser</a>“ im Haushalt zu identifizieren. Dies gelingt mit einem <strong>Strommessgerät</strong>, das es für weniger als 20 Euro (Stand Oktober 2024) im Handel zu kaufen gibt.</p>
<h3>Energiefresser Kühlschrank und Tiefkühltruhe</h3>
<p>Oft ist es ein alter, nicht energieeffizienter <a href="https://wann-wurde.de/wann-wurde-der-kuehlschrank-erfunden/" target="_blank" rel="noopener">Kühlschrank</a>, der die Stromkosten in die Höhe treibt und ausgetauscht gehört. Achten Sie darauf, den Nutzinhalt des Geräts ihren Bedürfnissen anzupassen. <strong>Schalten Sie nicht genutzte Zweitgeräte aus.</strong></p>
<p>Zudem verbraucht ein <strong>Kühl- oder Gefriergerät</strong> weniger Strom, wenn die Temperaturen nicht tiefer liegen als die empfohlenen 7 Grad Celsius im Kühlschrank und –18 Grad Celsius in der Tiefkühltruhe. Kostenreduzierend wirkt sich ein Aufstellort fernab von Wärmequellen wie Herd und Heizkörper aus.</p>
<p><u>Weitere Stromspartipps für Kühlschrank und Gefriergerät:</u></p>
<ul>
<li>Stellen Sie nur kalte Speisen in den Kühlschrank.</li>
<li>Schließen Sie die Türen von Kühlgeräten sofort wieder.</li>
<li><a href="https://wohn-blogg.de/exquisit-gefrierschrank-no-frost/" target="_blank" rel="noopener">Bei Eisansammlungen das Gerät sofort abtauen.</a></li>
</ul>
<h3>Stromkosten senken mit der Spülmaschine</h3>
<p>Beladen Sie die Spülmaschine stets voll und <strong>meiden Sie Kurzprogramme</strong>. Diese verbrauchen mehr Wasser und mehr Strom, um das Geschirr in kurzer Zeit sauber zu bekommen. Dagegen sparen Sie mit <strong>Eco-Programmen </strong>Strom und Wasser ein. Diese nutzen Temperaturen von 45 bis 55 Grad Celsius, brauchen jedoch länger als ein Normalprogramm.</p>
<h3>Beim Kochen und Backen Strom sparen</h3>
<ul>
<li>Verwenden Sie beim Kochen und Braten Deckel, spart dies Strom und Zeit.</li>
<li>Vitaminschonendes Dampfgaren verbraucht weniger Wasser, Strom und Zeit.</li>
<li>Sparen Sie mit Umluft statt Ober- und Unterhitze 15 % Energie ein.</li>
<li>Vorheizen verbraucht unnötig Strom.</li>
<li>Nutzen Sie beim Backen und Kochen die Restwärme.</li>
<li>Wasser mit dem Wasserkocher nur in benötigter Menge erhitzen.</li>
<li>Statt Wasser auf dem Herd zu kochen, den Wasserkocher benutzen. Er benötigt weniger Energie als eine Herdplatte.</li>
</ul>
<h3>Stromkosten für Computer und Fernseher reduzieren</h3>
<p>Computer und Laptops verbrauchen oft unnötig viel Strom. Nutzen Verbraucher die Energieoptionen in der Systemsteuerung, <strong>sinkt der Energieverbrauch um bis zu 90 Prozent</strong>. Ebenso lassen sich <strong>Helligkeit und Kontrast des Bildschirms bei Fernsehern</strong> verringern.</p>
<h3>Stand-by kostet unnötig Strom</h3>
<p>Fortlaufend Strom verbrauchen Geräte im <strong>Bereitschaftsmodus (Stand-by-Modus)</strong>. Dafür infrage kommen Kaffeeautomaten, Espressomaschinen, Deckenfluter sowie Receiver, Sprachassistenten, Spielekonsolen, Computer und Laptops.</p>
<p>Verbinden Sie diese zum Einsparen von Stromkosten mit <a href="https://wohn-blogg.de/steckdose-smart-home/" target="_blank" rel="noopener">abschaltbaren Steckdosenleisten</a> und schalten sie diese in der Nacht oder zu Zeiten ihrer Abwesenheit aus. Für schwer zugängliche Stellen eignen sich Funksteckdosen.</p>
<h3>LEDs für einen geringen Stromverbrauch</h3>
<p><a href="https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201111.htm#:~:text=Leuchtdioden%20wandeln%20elektrische%20Energie" target="_blank" rel="noopener">Kosten sparend wirkt sich die Wahl des Leuchtmittels aus.</a> Dabei gilt, dass Halogen- und Glühlampen mehr Strom verbrauchen als LEDs. Bis zu <strong>300 Kilowattstunden jährlich sparen Haushalte</strong>, die auf moderne Leuchtmittel setzen.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; margin-left: auto; margin-right: auto;" border="2">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100%; border-style: solid; border-color: #000000; background-color: #ffc000;"><strong>Tipp:</strong> Mit <a href="https://wohn-blogg.de/camping-lampe-solar/" target="_blank" rel="noopener">Solarleuchten für innen und außen</a> erhalten Sie schönes Licht zum Nulltarif für 8 bis 10 Stunden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Stromspartipps fürs Waschen und Trocknen</h2>
<p>Geräte mit hohem Energieverbrauch sind die Waschmaschine und der Trockner. Doch auch hier lassen sich Kosten einsparen.</p>
<h3>Nutzen Sie Ökoprogramme</h3>
<p>Fast jede moderne Waschmaschine besitzt ein oder mehrere <strong>Spar- oder Ökoprogramme</strong>. Nutzen Sie diese, sparen Sie Wasser und Strom. Der Nachteil: Die Programme brauchen mehr Zeit. Um <strong>Stromkosten zu senken,</strong> beladen Sie die Geräte voll.</p>
<p>Bei der Wäsche reduzieren <strong>Luft und Sonne</strong> den Stromverbrauch. Denn diese trocknen Ihre Wäsche kostenlos – und abhängig von der Wetterlage ebenso schnell wie der Trockner.</p>
<p>Sind Neuanschaffungen notwendig, verzichten Sie auf ineffiziente B- und C-Geräte. Zu empfehlen sind Elektrogeräte der <strong>Energieklasse A.</strong></p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; margin-left: auto; margin-right: auto;" border="2">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 100%; border-style: solid; border-color: #000000; background-color: #ffc000;"><strong>Tipp:</strong> Hängen Sie im Sommer feuchte Handtücher und Bettlaken im Türrahmen auf. Durch die Verdunstungskälte bleiben Ihre Zimmer kühl, <strong>ohne mit der Klimaanlage Strom zu verbrauchen</strong>. Für die Luftkühlung durch Verdunstungskälte eignen sich zudem großblättrige Zimmerpflanzen wie Gummibaum, Zimmeraralie, Monstera und Bogenhanf.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Ist Heißwaschen in modernen Zeiten noch notwendig?</h3>
<p>Heißprogramme erübrigen sich dank moderner Waschmittel. Stark verschmutzte Wäsche bekommen Sie mit 60 Grad Waschtemperatur sauber. Bei normal verschmutzter Wäsche reichen 20 bis 40 Grad Celsius aus und eine Vorwäsche ist selten nötig. <strong>Bedenken Sie, dass eine 60-Grad-Wäsche um 50 % mehr Energie verbraucht als das 40-Grad-Programm.</strong></p>
<h2>Fazit: Umdenken hilft beim Stromsparen</h2>
<p><strong>Stromkosten senken</strong> Verbraucher, indem sie zunächst kleine und große „Stromfresser“ identifizieren und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien#:~:text=Erneuerbare%20Energien%20sind%20Wind-%20und" target="_blank" rel="noopener">umweltfreundliche Energien</a> nutzen. Durch gemeinsames Umdenken und Handeln lassen sich in einem Haushalt viele Kilowattstunden Strom einsparen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/stromkosten-senken-tipps/">Stromkosten senken – die besten Tipps</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Energiesparendes Bauen &#038; Sanieren – Das müssen Sie wissen</title>
		<link>https://wohn-blogg.de/energiesparendes-bauen-sanieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 10:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sanieren]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass die fossilen Ressourcen auf der Erde irgendwann zu Ende gehen, ist längst kein Geheimnis mehr. Es diesem Grund wird energiesparendes Bauen und Sanieren immer wichtiger. Inzwischen wird sogar eine Sanierungspflicht für ältere Gebäude konkret in Betracht gezogen. In diesem Ratgeber möchten wir Sie über die wichtigsten Aspekte des energiesparenden Bauens und Sanierens aufklären und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/energiesparendes-bauen-sanieren/">Energiesparendes Bauen &#038; Sanieren – Das müssen Sie wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die fossilen Ressourcen auf der Erde irgendwann zu Ende gehen, ist längst kein Geheimnis mehr. Es diesem Grund wird <strong>energiesparendes Bauen und Sanieren</strong> immer wichtiger.</p>
<p>Inzwischen wird sogar eine Sanierungspflicht für ältere Gebäude konkret in Betracht gezogen. In diesem Ratgeber möchten wir Sie über die wichtigsten Aspekte des <strong>energiesparenden Bauens und Sanierens</strong> aufklären und Ihnen die nötigen Tipps und Tricks an die Hand geben.</p>
<h2>Das Energiesparhaus</h2>
<p>Obwohl es für den Begriff „Energiesparhaus“ <a href="https://wohn-blogg.de/energiesparhaeuser/">leider immer noch</a> keine exakte Definition gibt, ist der Hintergrund klar: Durch energieeffizientes Bauen sollen die <strong>Kosten für Heizung und Warmwasser</strong> auf ein Minimum reduziert werden. Das schont die Geldbörse und hilft der Umwelt. Verschiedene Baukonzepte versuchen, diesem Wunsch Rechnung zu tragen. Dabei müssen aber immer die gesetzlich vorgeschriebenen Normen und Höchstwerte berücksichtigt werden. Aktuelle <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Bau-eines-Hauses/" target="_blank" rel="noopener">Beispiele für Energiesparhäuser</a> sind:</p>
<h3>Niedrigenergiehaus</h3>
<p>Diese Bezeichnung hat für Neubauten und gut renovierte bestehende Gebäude die gleiche Berechtigung. Beim Bau werden die Bestimmungen der aktuell gültigen <strong>Energiesparverordnung</strong> eingehalten. Darin ist unter anderem der Begriff <strong>„Primärenergiebedarf“</strong> geregelt. Dieser errechnet sich aus jener Energie, die durch alle im Haus befindlichen Energiequellen entsteht. Dieser Wert sollte – auf das Jahr betrachtet – einen Wert von <strong>80 kW/h pro Quadratmeter</strong> nicht übersteigen.</p>
<h3>3-Liter-Haus</h3>
<p>Hier wird der Energiebedarf anhand der <strong>Heizölmenge</strong> bemessen. Wenn dieser drei Liter pro Jahr und Quadratmeter für die Heizung und Lüftung nicht übersteigt, dann sind die Voraussetzungen für ein 3-Liter-Haus erfüllt. Wird die Heizung nicht mit Öl, sondern beispielsweise mit <strong>Pellets oder Erdgas</strong> betrieben, gibt es entsprechende Umrechnungsfaktoren, um das Zutreffen der Voraussetzungen zu überprüfen.</p>
<h3>Passivhaus</h3>
<p>Passivhäuser sind mit speziellen <strong>Lüftungsanlagen</strong> ausgestattet. Die Belüftung ist isoliert, und dadurch ist keine übliche Heizung notwendig, die Regulierung der Temperatur erfolgt ausschließlich über das Belüftungssystem. Dieses wird auf eine bestimmte Temperatur eingestellt, die das ganze Jahr über beibehalten wird.</p>
<p>Dabei wird die <strong>Abwärme der Hausbewohner und der elektrischen Geräte</strong> berücksichtigt, und der Energieaufwand reduziert sich ganz erheblich. Wenn man ein Passivhaus möchte, dann ist es sinnvoll, beim Bau die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Aber es ist – wenn auch mit Schwierigkeiten – möglich, bestehende Häuser oder Wohnungen im Nachhinein um Passivelemente zu ergänzen. <a href="https://wohn-blogg.de/erdwaermepumpe-mit-solarthermie/" target="_blank" rel="noopener">Als Energiequelle wird in der Regel Solarenergie gewählt</a>, der <strong>Bau eines Passivhauses</strong> ist – wie die meisten der hier vorgestellten Hausvarianten – staatlich gefördert.</p>
<h3>Nullenergiehaus</h3>
<p>Nullenergiehäuser sind noch sehr teuer, und die Bezeichnung ist missverständlich: Selbstverständlich benötigt das Haus Energie. Das Prinzip ist aber, dass <strong>Nullenergiehäuser</strong> autark von der öffentlichen Versorgung sind. Das bedeutet, dass die benötigte Energie selbst erzeugt wird. Dies geschieht zum Teil durch <strong>Solaranlagen, zum Teil durch Wärmetauscher</strong>.</p>
<h2>Hausbau Förderung</h2>
<p>Wer aktuell plant ein Haus zu bauen, zu erwerben oder entsprechend zu sanieren, der kann auf eine ganze Bandbreite an <strong>Fördermitteln für den Hausbau</strong> zurückgreifen. Nachfolgend führen wir Sie etwas durch den Dschungel an Fördermitteln:</p>
<h3>KfW Fördermittel</h3>
<p>Die <strong>Kreditanstalt für Wiederaufbau</strong> bietet ein ganzes Spektrum an Programmen, die den Verbraucher bei unterschiedlichen Projekten rund um die Eigenheimanschaffung und die <strong>energetische Sanierung</strong> finanziell unterstützen. Für die Anschaffung von Wohneigentum hält die KfW-Bank aktuell mehrere Programme bereit und finanziert Ihr Immobilienbauvorhaben bis zu 30 %.</p>
<h3>Wohn-Riester</h3>
<p>Das <strong>Eigenheimrentengesetz, besser bekannt als Wohn-Riester</strong>, verbindet zwei Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge. Nämlich die Anschaffung von selbst genutztem Wohneigentum und die staatlich geförderte Rentenvorsorge durch die Riester-Rente. Hier ergibt sich ein massives Einsparpotenzial, dass auf jeden Fall ausgeschöpft werden sollte.</p>
<h3>Fördermittel der Bundesländer für den Hausbau</h3>
<p>Auch die <strong>Bundesländer bieten jeweils eigene Förderprogramme zur Anschaffung und Sanierung von privat genutztem Wohneigentum</strong> an. Die Art und der Umfang der Förderung können dabei von Bundesland zu Bundesland variieren. Die Zuständigkeit für den Hausbau und die Förderung obliegt Bundesländern teilweise dem Wirtschaftsministerium, manchmal aber auch beim Bau-, Finanz- oder Umweltministerium.</p>
<h3>Fördermittel der Kommunen</h3>
<p>Weiterhin gibt es reichlich <strong>Fördermittel in über 800 Kommunen</strong>. Die Fördermittel sind dabei unterschiedlich hoch – im Durchschnitt jedoch sehr attraktiv. Es lohnt sich zu prüfen, ob die eigene Kommune ein eigenes Förderprogramm zur Bauförderung betreibt. Fragen Sie diesbezüglich einfach bei der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung nach.</p>
<h2>Die Sanierungspflicht – Kommt sie wirklich und was bedeutet sie?</h2>
<p>Wer es nicht weiß: Es gibt sie schon! <a href="https://www.interhyp.de/magazin/renovieren-und-modernisieren/sanierungspflicht-welche-foerderungen-unterstuetzen-sie-bei-der-umsetzung/" target="_blank" rel="noopener">Details zur Sanierungspflicht</a> und zu dem, was noch bevorsteht, erfahren Sie hier.</p>
<p><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/geg/">Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Deutschland</a> legt fest, welche <strong>energetischen Sanierungsmaßnahmen</strong> verpflichtend sind. Eine wichtige Verpflichtung betrifft die Dämmung der obersten Geschossdecke bei Wohngebäuden zum unbeheizten Dachraum. Unter bestimmten Umständen sind auch die Erneuerung der Heizung, die <a href="https://wohn-blogg.de/isolierung-hinter-heizkoerper-erfahrungen/" target="_blank" rel="noopener">Dämmung</a> von <strong>Heiz- und Warmwasserleitungen</strong> sowie Wärmeschutzmaßnahmen an der Gebäudehülle vorgeschrieben.</p>
<p>Eine Ausnahme gilt für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die das Haus selbst seit vielen Jahren bewohnen. Bei einem Eigentümerwechsel greift jedoch die Sanierungspflicht, die sowohl Käufer als auch Erben und Beschenkte betrifft. Ihnen wird eine Frist von zwei Jahren für die Nachrüstung eingeräumt.</p>
<p>Ab dem Jahr 2024 plant die Bundesregierung weitere <strong>Sanierungspflichten im Rahmen einer überarbeiteten Version des Gebäudeenergiegesetzes</strong>. Laut dem vorliegenden Entwurf dürfen defekte Heizungsanlagen, die nicht mehr repariert werden können <strong>(Havariefall)</strong>, nur durch Heizungen ersetzt werden, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme betrieben werden.</p>
<p>In bestimmten Fällen, wenn die gewünschte neue Heizung nicht sofort verfügbar ist oder Änderungen am Gebäude erforderlich sind, ist eine Übergangslösung vorgesehen. Im Havariefall dürfen für bis zu <strong>drei Jahre Heizungsanlagen</strong> eingebaut werden, die nicht den gesetzlichen Anforderungen an neue Heizungen entsprechen, zum Beispiel eine <strong>neue Gasheizung</strong> anstelle einer alten Gasheizung zur Überbrückung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/energiesparendes-bauen-sanieren/">Energiesparendes Bauen &#038; Sanieren – Das müssen Sie wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wohnung privat vermieten – Was ist zu beachten</title>
		<link>https://wohn-blogg.de/wohnung-privat-vermieten-was-ist-zu-beachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 09:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[heizen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohneigentum ist schön und kann gutes Geld bringen, wenn es beispielsweise vermietet wird. Allerdings sind mit dem Vermieten einer Wohnung auch zahlreiche Pflichten und Auflagen verbunden, die es zu beachten gilt. Wir stellen Ihnen einige davon vor und geben Tipps, was Vermieter von Privatwohnungen und deren Unterkunftsmanager beachten sollten. Rechtssicherheit im Mietvertrag – Was muss [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wohn-blogg.de/wohnung-privat-vermieten-was-ist-zu-beachten/">Wohnung privat vermieten – Was ist zu beachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://wohn-blogg.de">wohn-blogg.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohneigentum ist schön und kann gutes Geld bringen, wenn es beispielsweise vermietet wird. Allerdings sind mit dem Vermieten einer Wohnung auch zahlreiche <a href="https://wohn-blogg.de/wellplatten-carportdach-tipps/">Pflichten und Auflagen</a> verbunden, die es zu beachten gilt.</p>
<p>Wir stellen Ihnen einige davon vor und geben Tipps, was <strong>Vermieter von Privatwohnungen</strong> und deren <strong>Unterkunftsmanager</strong> beachten sollten.</p>
<h2>Rechtssicherheit im Mietvertrag – Was muss rein?</h2>
<p>In einem Mietvertrag müssen alle zukünftigen Bewohner aufgeführt werden, zudem müssen alle Mieter der <a href="https://wohn-blogg.de/" target="_blank" rel="noopener">Wohnung</a> den <strong>Mietvertrag</strong> auch jeweils eigenhändig unterschreiben. Die Ausweisnummer, das Geburtsdatum und der Geburtsort sind im Mietvertrag aufzunehmen. Die Wohnung weiterhin genau beschrieben sein – z. B.: Musterstraße 11, 12345 Musterstadt, Etage xx, <a href="https://wohn-blogg.de/schluessel-verloren-schluesseldienst/">rechts</a> / links / Mitte, Wohnungsnummer usw.</p>
<p>Die Höhe der <strong>Miete sowie der Nebenkosten</strong> sollte erklärt werden, und es muss klar sein, wie sich die Miete zusammensetzt. Die Art und Weise möglicher Mieterhöhungen (<strong>z. B. Index-Mietvertrag</strong>) und die Dauer des Mietvertrages müssen vereinbart werden (i. d. R. ist dieser unbefristet). Und schließlich sollte die Art und Höhe der <strong>Mietkaution</strong> fixiert werden.</p>
<h2>Mietvertrag von Haus und Grund verwenden</h2>
<p>Wenn Sie sicher gehen wollen, empfiehlt sich der aktuelle <strong>Formularmietvertrag (A5 Heftchen) von Haus &amp; Grund</strong>. Den Vertrag können Sie in vielen Schreibwarengeschäften kaufen. Achten Sie unbedingt darauf, ein aktuelles Exemplar zu erhalten. Das Datum der Auflage ist auf der Rückseite ausgezeichnet (Monat/Jahr).</p>
<p>Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Vertrag bei Haus und Grund herunterzuladen. Hier erhalten Sie die aktuelle Fassung und können sicher sein, dass alle <strong>aktuellen Gesetze</strong> berücksichtigt sind. Auf keinen Fall sollten Sie einen eigenen Vertrag „basteln“ oder von laienhaften Seiten aus dem Internet kostenlos herunterladen.</p>
<h2>Reicht das Einkommen des Mietinteressenten?</h2>
<p>Wenn die <strong>Miete für die Wohnung</strong> 35 % des Nettogehaltes übersteigt, sollten Sie sehr vorsichtig sein. Die Gefahr, dass Sie bei kleineren finanziellen Schwierigkeiten Ihrer Miete hinterherlaufen müssen, ist zu groß.</p>
<h2>Haftpflichtversicherung</h2>
<p>Verlangen Sie vom <strong>Mieter den Nachweis einer Haftpflichtversicherung</strong>. Kommt es durch ihn z. B. zu einem Wohnungsbrand, entstehen sehr hohe Schäden. Dafür muss allein der Mieter haften. Oft wird auch der <strong>Wohnungsschlüssel verloren</strong>. Bei Schließanlagen und großen Häusern kommen schnell hohe Summen zusammen.</p>
<h2>Ein Muss: Abnahme- / Übergabeprotokoll schreiben</h2>
<p>Bei der Übergabe oder Übernahme einer Wohnung sollten Sie als Vermieter immer den <a href="https://wohn-blogg.de/anleitungen-zum-renovieren/" target="_blank" rel="noopener">Zustand der Wohnung</a> genau festhalten. Schäden, vom <strong>Mieter zu übernehmende Reparaturen</strong>, Anzahl der Schlüssel usw. sollten festgehalten werden. Das Protokoll kann Bestandteil des Mietvertrags werden. Unser Tipp: <a href="https://wohn-blogg.de/category/modernisieren-renovieren/" target="_blank" rel="noopener">Sonderregelungen hinsichtlich Renovierung</a> (Tapeten entfernen, Anstreichen usw.) sollten im Protokoll und nicht im (Formular-)Mietvertrag festgehalten werden, da dies im Mietvertrag selbst nur bedingt rechtsgültig ist.</p>
<h2>Kaution – Wann erstatten?</h2>
<p>Als Vermieter müssen Sie nach dem Mietende unverzüglich abrechnen. Auch wenn Sie Forderungen gegen den Mieter haben, sind sechs Monate die längste Frist. Diese Zeit haben Sie als Vermieter, um sogenannte <strong>versteckte Mängel</strong> zu beanstanden. Danach können Sie bestenfalls einen <strong>Sicherheitsbehalt</strong> für noch nicht abgerechnete Nebenkosten einbehalten.</p>
<h2>Tipps zu den Nebenkosten</h2>
<p>Häufige <strong>Abrechnungsfehler bei den Nebenkosten</strong>, die Vermieter mitunter teuer zu stehen kommen können, sind:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Verwaltungskosten</strong> werden als Betriebskosten umgelegt</li>
<li>Die <strong>Reparaturkosten am Haus</strong> oder in der Wohnung werden umgelegt</li>
<li>Die <strong>Instandhaltungsrücklagen</strong> werden auf die Mieter abgewälzt</li>
<li>Die Abrechnung ist nicht sauber dargestellt oder nicht nachvollziehbar (z. B. Gliederung)</li>
<li>Die Abrechnung erfolgt verspätet (die Jahresfrist beginnt am Ende der Abrechnungsperiode)</li>
<li>Es wird nicht jahresgenau abgerechnet</li>
<li>Die tatsächlichen Verbräuche werden bei der <strong>Heizkostenabrechnung</strong> nicht dargestellt</li>
</ul>
<p><u>Mindestanforderung für Nebenkostenabrechnungen – das muss enthalten sein:</u></p>
<ul>
<li>Abrechnungszeitraum</li>
<li>Zeitpunkt der Erstellung</li>
<li>Name des Vermieters oder der Hausverwaltung als Aussteller</li>
<li>Angabe der abgerechneten Wohnung</li>
<li>Angabe und Erläuterung des Umlageschlüssels</li>
<li>Zusammenstellung der Gesamtkosten</li>
<li>Berechnung des Anteils des Mieters</li>
<li>Berücksichtigung der vom Mieter geleisteten Vorauszahlungen</li>
</ul>
<h2>Rückzahlung oder Nachforderung</h2>
<p>Die Nebenkosten müssen spätestens zwölf Monate nach Ende der Abrechnungsperiode abgerechnet werden (Abrechnungsfrist). Danach müssen Mieter keine Nachforderung bezahlen. Mieter haben jedoch in jedem Fall Anspruch auf Erstattung zu viel gezahlter Nebenkosten &#8211; und dieser Anspruch besteht über das eine Jahr hinaus (Stichworte: <strong>Heizkosten, Warmwasser, Abrechnung</strong>). Zahlt der Vermieter nicht oder zu spät zurück, kann der Mieter den Fehlbetrag mit der Miete aufrechnen (§ 556b BGB). Der Mieter muss den Vermieter jedoch einen Monat vorher darüber schriftlich informieren (Fax, Mail, Brief).</p>
<h2>Streit ums Wirtschaftlichkeitsgebot</h2>
<p>Mieter müssen im Zweifel beweisen, dass die Nebenkosten unwirtschaftlich sind. Das <strong>Wirtschaftlichkeitsgebot</strong> besagt, dass Nebenkosten verhältnismäßig und notwendig sein müssen. Ein Mieter darf demnach nicht einfach behaupten, der Vermieter hätte gegen dieses Gebot verstoßen. Es reicht auch nicht, auf einen regionalen <strong>Betriebskostenspiegel</strong> zu verweisen! Vielmehr muss der Mieter einen Verstoß anhand von Abrechnungsunterlagen genau belegen.</p>
<h2>Achtung: Wärmemengenzähler sind Pflicht!</h2>
<p>Seit einigen Jahren ist die rechnerische Ermittlung des <strong>Warmwasserverbrauchs</strong> nicht mehr zulässig. Um den fristgerechten Einbau muss sich der Vermieter selbst kümmern. Befreiungen sind nur zulässig, wenn die Installation einen unzumutbar hohen Aufwand nach sich zieht (<strong>§ 9 Abs. 1 HeizkostenVO</strong>).</p>
<p>Dieser liegt zum Beispiel vor, wenn der Einbau 25 % der Brennstoffkosten übersteigt. Achtung: Ist kein Zähler eingebaut (was immer noch bei vielen älteren Wohnungen der Fall ist), können Mieter die Heizkostenabrechnung um 15 % kürzen (§ 12 Abs. 1 der HeizkostenVO).</p>
<h2>Tipp: Auslagern der Vermieter-Bürokratie</h2>
<p>Wenn Ihnen als Vermieter die beschriebenen Pflichten und Regularien zu viel sind und Sie sich nicht damit beschäftigen möchten oder können, besteht die Möglichkeit, das Ganze auszulagern. Seit einiger Zeit macht die Geschäftsidee „Unterkunftsmanager“ die Runde und es gibt immer mehr spezialisierte Dienstleister, die Sie mit dem Management Ihres Mietobjektes beauftragen können.</p>
<p><strong>Foto: ©dechevm / stock adobe</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ratgeber Holzofen &#038; Kaminofen</title>
		<link>https://wohn-blogg.de/ratgeber-holzofen-kaminofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 15:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Modernisieren & Renovieren]]></category>
		<category><![CDATA[heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaminofen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuerst war das Feuer, dann entstand der Ofen! Geschichtlich gesehen ist die älteste belegte Feuer-Fundstelle, mit verbrannten Nahrungsresten, ca. 700.000 Jahre alt. Auch  in religiösen Überlieferungen und Mythen findet Feuer seine Erwähnung, wie z. B. dem Vogel Phöenix (&#8222;wie der Phöenix aus der Asche&#8220;). Nicht nur in der damaligen Zeit, sondern insbesondere heute, führt der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zuerst war das Feuer, dann entstand der Ofen! Geschichtlich gesehen ist die älteste belegte Feuer-Fundstelle, mit verbrannten Nahrungsresten, ca. 700.000 Jahre alt. Auch  in religiösen Überlieferungen und Mythen findet Feuer seine Erwähnung, wie z. B. dem Vogel Phöenix (&#8222;wie der Phöenix aus der Asche&#8220;).</em></p>
<p>Nicht nur in der damaligen Zeit, sondern insbesondere heute, führt der Weg zurück zur Natur. Die Klimaerwärmung, die Verknappung der fossilen Brennstoffe und heutzutage besonders die immense Explosion der Preise für diese Brennstoffe. Die Ressourcen dieser Welt sind knapp. Es ist die Pflicht jedes einzelnen Bürgers, die Umwelt zu schonen bzw. nicht mehr als nötig zu belasten. Auch die finanziellen Mittel sind begrenzt und verantwortungsbewusstes Wirtschaften ist das Gebot der Stunde, besonders für ihren eigenen Geldbeutel.</p>
<p>In natürlicher Konsequenz setzt sich der verantwortungsbewusste Hausbesitzer mit erneuerbaren Energien und dem<strong> Kaminofen als Wärmequelle für das Eigenheim</strong> auseinander. In diesem Ratgeber wird insbesondere Holz als erneuerbare Energie vorgestellt. Weiterhin wird detailliert erläutert, <strong>wie der Kaminofen diese regenerative Energiequelle optimal nutzt.</strong> Es geht also weniger um die Optik oder Ausstattung bzw. <strong>Kaufberatung eines Holz- oder Kaminofens</strong> (hierzu gibt es bereits viele Ratgeber im Netz und offline), sondern um die Funktionsweise eines solchen Ofens – und wie Sie diesen optimal betreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Auf einen Blick: Warum ist ein Holzofen bzw. Kaminofen umweltfreundlich?</h2>
<p><strong>Ein Holzofen ist dann umweltfreundlich, wenn er korrekt verwendet wird</strong> und wenn das verwendete Holz aus einer nachhaltigen Quelle stammt. Hier sind alle Gründe, warum ein Holzofen als umweltfreundlich betrachtet werden kann:</p>
<ul>
<li><em>Erneuerbare Energiequelle</em>: Holz ist eine erneuerbare Energiequelle, die durch nachhaltiges Forstmanagement und die Wiederaufforstung von Wäldern erhalten werden kann. Im Gegensatz dazu sind fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl begrenzt und nicht erneuerbar.</li>
<li><em>Weniger Kohlenstoffemissionen:</em> Wenn Holz in einem Holzofen verbrannt wird, gibt es zwar Kohlendioxid (CO2) frei, aber der CO2-Ausstoß ist im Allgemeinen viel geringer als bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen. Das liegt daran, dass die Kohlenstoffemissionen aus dem Holz in der Atmosphäre während des Wachstums des Baumes aufgenommen wurden. So wird beim Verbrennen von Holz im Wesentlichen nur die Kohlenstoffmenge freigesetzt, die der Baum während seines Lebens aufgenommen hat, während bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen Kohlenstoff freigesetzt wird, der seit Millionen von Jahren im Boden gebunden war.</li>
<li><em>Weniger Luftverschmutzung:</em> Wenn Holz in einem Holzofen effektiv verbrannt wird, kann es zu weniger Luftverschmutzung beitragen als fossile Brennstoffe. Moderne Holzöfen verfügen über effektive Filtersysteme, um die Freisetzung von schädlichen Partikeln zu reduzieren, die sonst in die Luft gelangen würden.</li>
</ul>
<p>Allerdings gibt es auch einige Faktoren zu beachten, um <strong>sicherzustellen, dass ein Holzofen tatsächlich umweltfreundlich ist.</strong> Dazu gehört, dass nur trockenes, unverarbeitetes Holz aus nachhaltigen Quellen verwendet wird, dass der Ofen ordnungsgemäß gewartet und gereinigt wird und dass er nicht in Gebieten eingesetzt wird, in denen die Luftqualität bereits schlecht ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Holz als erneuerbare Energie</h2>
<p>Heutzutage weiß jedes Kind, dass die Vorräte an fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Kohle begrenzt sind. Dies gilt umso mehr, als der weltweite Energieverbrauch überproportional zunimmt. Die zunehmende Ressourcenverknappung mit der daraus resultierenden Preisexplosion, aber auch das zunehmende ökologische Bewusstsein führen zu einer Hinwendung zu regenerativen Energien.</p>
<p><strong>Holz ist ein nachwachsender Rohstoff,</strong> der neutral verbrennt, also nur die gleiche Menge CO2 bei der Verbrennung freisetzt, wie er das bei natürlichem Verrottungsprozess tun würde. Auch durch die nachhaltige Waldwirtschaft in Deutschland, bei der nur so viele Bäume entnommen werden, wie Neue gepflanzt werden, ist der Rohstoff Holz unbegrenzt verfügbar.</p>
<p>Regenerative Energien sind Quellen, welche sich entweder kurzfristig selbst erneuern oder welche durch eine Nutzung nicht ausgebeutet werden. Hierzu gehören Wind, Wasser, Sonne, Erdwärme, Biogas, Bioethanol und Holz. Hier ist die Nutzung von Holz besonders interessant, da dieser Energieträger bereits seit Jahrtausenden von Menschen zur Wärmegewinnung genutzt wird. Hierbei konnten dank dieser langjährigen Erfahrungen Sicherheit und Effizienz kontinuierlich verbessert werden, so dass dem modernen Menschen heute, mit den <strong>aktuellen Kaminöfen</strong> eines der besten, auf neuestem technischen Stand befindliche, Systeme zur Wärmegewinnung zur Verfügung steht.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Holz Fakten: Holzsorten und Heizwertvergleich</h2>
<p>Holz ist nicht gleich Holz. Sowie<strong> Kaminofen nicht gleich Kaminofen</strong> ist! Unterschiedliche Holzarten haben einen unterschiedlichen Brennwert und auch die jeweilige Qualität und Feuchtigkeit haben Einfluss auf die optimale Wärmewirkung. In Deutschland werden überwiegend Holz von den Laubbäumen Eiche, Buche, Robinie und Birke sowie von den Nadelhölzern Kiefer und Fichte angeboten.</p>
<h3>Hier finden sie eine genaue Übersicht der verschiedenen Holzsorten:</h3>
<h4>Eichenholz</h4>
<p>Eichenholz ist das härteste und schwerste Holz von allen hier aufgeführten Holzarten. Es wird es sehr gerne im Fachwerkhausbau eingesetzt oder aber für Fußböden und Küchen, da es eine sehr lange Lebensdauer hat. Es gibt weltweit ungefähr 600 Unterarten der Eiche und auch in Deutschland zählt es zu den heimischen Rohstoffen, die vor allem in Mischwäldern wachsen und deren Anteil bei ungefähr 9 % liegt. Die Farbscala verläuft von Orange über gräulich-grün bis hin zu fast Schwarz (Mooreiche). Bei Brennholz ist die Eiche immer Erste Wahl, nicht nur wegen Ihrem sehr guten Heizwert von 2100 kWh/rm und ihrem langsamen Verbrennungsprozess.</p>
<p>Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Hohe Verrottungsbeständigkeit, wird selten von Wurmfraß befallen, feuchtigkeitsbeständig aufgrund der eingelagerten Gerbstoffe im Kern (Tischlerholz, Bauholz)</li>
<li>Verbrennung sehr langsam, da es wenig Harzanteile hat</li>
<li>Geringer Funkenflug bei guter Glutbildung (wenig Knackgeräusche und nur einfaches Flammenbild)</li>
<li>Leicht von Hand spaltbar und lange Lagerungszeiten (trocknet langsamer wegen der Rohdichte von 650 kg/ m3, also mindestens 2 Jahre lagern)</li>
</ul>
<h4>Buchenholz</h4>
<p>Buchenholz ist sehr hart und besteht aus feinen Fasern. Es wird sehr gern Furnierholz eingesetzt oder aber auch in der Möbelindustrie, wegen seiner hohen Biegefestigkeit. In Deutschland zählt es zu den heimischen Rohstoffen, eines der beliebtesten Laubhölzer als Nutz- und Industrieholz, die vor allem in Mischwäldern wachsen und deren Anteil bei ungefähr 13,7 %. Bei älteren Hölzern bildet es einen dunkleren Kern (Rotkern), bei sonst farblich homogenem Aufbau. Durch seine Härte recht unempfindlich gegen äußere, mechanische Beanspruchung. Bei Brennholz ist die Eiche immer erste Wahl, nicht nur wegen Ihrem sehr guten Heizwert von 2100 kWh/rm und ihrem geringen Funkenflug.</p>
<p>Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Verbrennung sehr langsam, da es wenig Harzanteile hat</li>
<li>Geringer Funkenflug bei starker Glutbildung (wenig Knackgeräusche und ruhiges, einfaches Abbrandverhalten)</li>
<li>Einsatz meist für Wärmegewinnung, nicht für die Optik im offenem Kamin</li>
<li>Leicht von Hand spaltbar und lange Lagerungszeiten (trocknet langsamer wegen der Rohdichte von 720 kg/m3, also mindestens 2 Jahre lagern)</li>
<li>Herstellung von Holzkohle, ist auch gut zum Grillen geeignet</li>
</ul>
<h4>Robinienholz</h4>
<p>Robinienholz, auch falsche Akazie genannt, ist ein schweres und robustes Holz. Die Robinie ist in geschältem und eingeschnittenem Zustand ein helles Holz mit grünlich-gelblicher Farbe. Bei der Trocknung geht diese Farbe in schokoladenbraun über. Es wird es sehr gerne im Bau von Gartenmöbeln und Geländern im Außenbereich eingesetzt, da es sehr widerstandsfähig gegen Verrottung ist, auch ohne Imprägnierung. Es steht selbst bei schlechter Qualität im Durchschnitt mindestens 20 Jahre im Boden. Im Sinne des Umweltschutzes oft auch als Ersatz von Teakholz eingesetzt. Robinienholz hat einen sehr guten Heizwert von 2100 kWh/rm, ähnlich Buchen- und Eichenholz, ist aber leider nicht immer gut zu bekommen. Sowohl die Samen als auch die Borke der Gewöhnlichen Robinie enthalten toxische Lektine, sogenannte Toxalbumine. In der Borke sind die Inhaltsstoffe stärker konzentriert. Vergiftungen treten in der Regel jedoch weniger häufig durch das Kauen von Borke als durch den Verzehr von Samen auf. Besonders Kinder sind hierdurch gefährdet.</p>
<p>Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Hohe Verrottungsbeständigkeit, wird selten von Wurmfraß befallen, feuchtigkeitsbeständig</li>
<li>Brennt schwer an, hat aber eine sehr gute Glutbildung und glüht lange nach</li>
<li>Einsatz meist für Wärmegewinnung (siehe Brennwerttabelle), nicht für die Optik in offenem Kamin</li>
<li>Kurze Lagerungszeiten (1 Jahr)</li>
</ul>
<h4>Birkenholz</h4>
<p>Birkenholz ist ein leichtes, aber witterungsbeständiges, sehr schnell wachsendes Holz. Im Gesamtcharakter entsteht ein hellfarbiges und schlichtes, bis hin zu einem sehr dekoratives Nutzholz, in den Farbtönen gelblichweiß, rötlichweiß oder hellbräunlich gefärbt, mit perlenem Glanz. Es wird meist für Furniere, Leitern, Tische, etc. verwendet. Auch als Brennholz ist es als dekoratives Kaminholz beliebt, das wegen seiner ätherischen Öle sogar in frischem Zustand brennt bei einem Heizwert von 1900 kWh/rm. Birkenrinde ist gut als Zunder und zum Entzünden eines Feuers geeignet. Es ist das klassische Kaminholz, mit einem tollen, recht hellen, bläulichen Flammenbild.</p>
<p>Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Sehr resistent gegen Feuchtigkeit und Trockenheit (trocknet in 1,5 Jahren bei richtiger Lagerung)</li>
<li>Sehr schönes, helles, leicht blaues Flammenbild (besonders für offene Kamine geeignet)</li>
<li>Geringer Funkenflug deshalb auch in offenen Öfen sehr gut geeignet, wenig harzig mit gutem Duft</li>
<li>Brennt etwas schneller als Buche oder Esche, aber langsamer als Nadelhölzer.</li>
</ul>
<h4>Kiefernholz</h4>
<p>Kiefernholz ist ein sehr schnellwüchsiges Nadelholz, das eine breite Farbpalette aufweist. Das dicke Splintholz hat eine gelblich- bis rötlich-weiße Farbe, während das Kernholz eine rötlichgelbe Färbung aufweist, aber zu einem rötlichbraunen bis rotbraunen Ton nachdunkelt. Es wird gerne für Furniere, Spanplatten oder auch für Geländer, Treppen oder Böden eingesetzt. Hauptanwendungsgebiet ist der Möbelbau. Für den Kamin als Brennholz verwandt, setzt es einen angenehmen Geruch nach Harz frei. Allerdings ist der Brennwert mit 1700 kWh/rm eher im mittleren Bereich anzusiedeln. Dafür ist Kiefernholz außerordentlich günstig. Der Flächenanteil in Deutschland beträgt 27 %.</p>
<p>Eigenschaften:</p>
<p>Eine mittlere Rohdichte von 520 kg/m3 und ist damit im Vergleich zu anderen Nadelhölzern mittelschwer, Trocknung im Vergleich zu anderen Hölzern schnell (1,5 Jahre bei richtiger Lagerung)</p>
<ul>
<li>Schnelle und heiße Verbrennung</li>
<li>Eher für geschlossene Kamine wegen dem mittleren Funkenflug, aber der Harzanteil setzt einen angenehmen Geruch frei</li>
<li>Wird auch als Hackschnitzel oder Holzpellets gerne genutzt</li>
</ul>
<h4>Fichtenholz</h4>
<p>Fichtenholz ist ein schnellwachsendes, aber relativ anfälliges Holz für Schädlingsbefall, besonders in Monokulturen. Da es in Deutschland weit verbreitet ist, ist es ziemlich günstig. Das Holz ist hell weißlich bis gelb-weißlich mit perlendem Glanz. Es wird in fast allen Bereichen eingesetzt, besonders in der Papierherstellung, findet aber auch in der Musikinstrument Herstellung seinen Platz. Auch im Bereich der energetischen Nutzung spielt Fichtenholz mit einem Brennwert von 1.500 kWh/rm eine mittlere Rolle, auch als Hackschnitzel, Pellets oder für Biomassebrennwerke. Ohne Holzschutzmittel nur mäßig im Außenbereich einsetzbar.</p>
<p>Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Fichtenholz ist sehr weich mit einem Mittelwert der Rohdichte von 440 kg/m3, dadurch schnelle Trocknung</li>
<li>Schnell an- und abbrennendes Holz, eignet sich sehr gut als Anzündholz besonders für Hartholz beschickte Öfen</li>
<li>Sehr harzig, eignet sich wegen starken Funkenflug eher für geschlossene Kaminöfen</li>
<li>Sehr günstiges Brennholz</li>
</ul>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h4>Energienholz</h4>
<p>Dieser Begriff läuft immer wieder durch die Medien und wird als interessante Alternative zu fossilen Brennstoffen gehandelt. Aber was versteht man darunter? Energieholz, wie der Name schon sagt wird zur Energiegewinnung eingesetzt. <strong>Energieholz kann so ziemlich jedes Holz sein,</strong> egal ob Eiche, Buche oder aber auch Resthölzer aus der Industrie, alte Möbelhölzer, Holzabfälle aus der Bestandspflege. In der Regel wird nur „minderwertiges“ bzw. Restholz als Energieholz verwendet, aber auch hier gelten die strengen Auflagen für Giftstoffe wie Lacke oder Beschichtungen.</p>
<p>In Form von Hackschnitzeln, oder aber auch weiterverarbeitet als <a href="https://wohn-blogg.de/ratgeber-heizen-mit-pellets/">Holzpellets</a> oder Holzbriketts trifft man Energieholz immer häufiger auf dem Markt. Die Möglichkeiten der Wärmegewinnung, auch auf industrieller Art und der Stromversorgung, erfreuen sich großer Beliebtheit.</p>
<p>Im Moment liegt der Prozentsatz in Deutschland bei 4%, bei einem Waldanteil von 30% der Staatsfläche. In den letzten Jahren ist ein deutlicher Umdenkprozess spürbar, die Nutzung des “Alten/Neuen“ <strong>Brennmaterials Holz</strong> wieder in den Vordergrund zu schieben. Als erneuerbarer Energieträger wird Holz somit auch in den nächsten Jahren, wie auch Strom- oder Windenergie, weiter eine wichtige Bedeutung, für die Zukunft der CO2-neutralen Energiegewinnung, bekommen.</p>
<p>Je höher der<strong> Heizwert eines Holzes</strong> ist, desto wertvoller ist es. Auch wenn der Heizwert grundsätzlich mit der Dichte des Holzes und mit der jeweiligen Feuchtigkeit Schwankungen unterliegt, so kann grundsätzlich die folgende Rangfolge aufgestellt werden:</p>
<p>Holzart / Brennwert KwH/rm / Ersetzte Heizölmenge</p>
<ul>
<li>Buche, Esche, Eiche: 2100 / 180 &#8211; 195 Liter</li>
<li>Birke: 1900 / 165 Liter</li>
<li>Lärche: 1700 / 185 Liter</li>
<li>Kiefer: 1700 / 170 Liter</li>
<li>Fichte: 1500 / 130 Liter</li>
</ul>
<p>Ob der unterschiedlichen Dichte der Hölzer sind die Relationen nicht linear.</p>
<p>Im <strong>Brennholzhandel</strong> gibt es einige Maßeinheiten und Begriffe, die für den Laien erstmal verständlich gemacht werden müssen, wie z. B. Festmeter, Raummeter oder auch Schüttraummeter, sowie Scheitholz und Anmachholz.</p>
<h2>Maße und Formen</h2>
<h3>Festmeter</h3>
<p>Das <strong>Maß Festmeter</strong> bezeichnet einen Würfel aus massivem Holz, also ohne Luftzwischenräume, mit den Kantenlängen von 1 m x 1 m x 1 m. Dabei handelt es sich um ein mathematisches Maß, da es in der Praxis kaum zur Anwendung kommt.</p>
<p>FM = Festmeter aus Kamin-, Brennholz</p>
<h3>Raummeter</h3>
<p>Das <strong>Maß Raummeter,</strong> das am häufigsten anzutreffende Maß, bezeichnet einen Würfel aus Holz, dieses Mal aber mit den Luftzwischenräumen, wie sie bei aufgestapeltem Stammholz oder Holzscheiten zu finden ist, mit den Kantenlängen von 1 m x 1 m x 1 m. Die Luftzwischenräume werden mit berechnet.</p>
<p>RM = Raummeter aus Kamin-, und Brennholz</p>
<p>1 Festmeter entspricht etwa 1,6 Raummeter Brennholz.</p>
<h3>Schüttraummeter</h3>
<p>Das<strong> Maß Schüttraummeter</strong> bezeichnet wieder einen Würfel aus Holz mit den Kantenlängen von 1 m x 1 m x 1 m. Dieses Mal werden die Holzscheite (in der Regel 25 oder 33 cm lang) einfach in einen Behälter mit diesen Maßen „geschüttet“. Dadurch entstehen ab und zu größere Zwischenräume, weshalb der Schüttraummeter auch etwas geringer ist als der Raummeter Kaminholz.</p>
<p>SRM = Schüttraummeter aus Kamin-, Brennholz</p>
<p>1 Schüttraummeter (33 cm Holzscheitlänge) sind ungefähr 0,7 Raummeter und etwa 0,4 Festmeter Holz!</p>
<h3>Sonstige Holzmaße</h3>
<p>In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz wird auch noch der Begriff „STER“ gerne benutzt. Dieses Maß ist aber gleichbedeutend mit dem Raummeter.</p>
<p>Oder aber der Begriff „Klafter“, der heutzutage kaum Verwendung findet. Dabei handelt es sich um einen <strong>Stapel Scheitholz</strong> mit ca. 1,8 Meter Länge, bzw. Höhe und einer Tiefe von 0,9 Metern. Also im Vergleich ungefähr 3 &#8211; 4 Raummeter Holz. Kein einheitliches Maß, daher keine Verwendung mehr.</p>
<h4>Stammholz / Langholz</h4>
<p>Dies ist die größte Holzeinheit, die im Handel gebräuchlich ist. Damit ist Brennholz von 1 Meter Länge gemeint, der in dieser Form recht günstig zu haben ist. Es wird nur noch zwischen Frischholz und abgelagertem Holz unterschieden. Frischholz muss noch 1-2 Jahre gelagert werden und ist noch nicht zum Verbrennen geeignet. Unbedingt fragen ob das Stammholz noch als Rundholz vorliegt oder bereits gespalten wurde, da gespaltenes Holz immer schneller trocknet als Rundholz bzw. werden auch ganze, ungeschnittene Stämme oft als Langholz bezeichnet.</p>
<h4>Scheitholz / Stückholz</h4>
<p>Damit ist Brennholz gemeint, das bereits auf 25 oder 33 cm Länge zugeschnitten und gespalten wurde. Somit besteht der einzige Unterschied in der Restfeuchte. Frisches Holz oder trockenes Holz (Restfeuchte kleiner 20 %) oder sogar Kammergetrocknetes Holz ist auf dem Markt zu bekommen. Kammergetrocknetes Holz ist „künstlich“ getrocknet, hat meistens eine noch geringere Restfeuchte und damit einen höheren Brennwert als Luftgetrocknetes Holz.</p>
<h4>Anmachholz / Kleinholz</h4>
<p>Damit ist Brennholz gemeint, das sich besonders gut zum Anzünden eignet. Am besten eignen sich Weichhölzer wie Fichte, Tanne, etc. da diese Hölzer schnell und gut anbrennen. Der Durchschnitt für diese Hölzer beträgt meist nur 0,5 bis 2,5 cm je Stück und sollte eine eckige Form, zum besseren Anbrennen, vorweisen. Auch Abfallbretter und Restehölzer werden dafür verwandt, aber Vorsicht vor Beschichtungen, Lacken oder Ähnlichem, da diese beim Verbrennen gesundheitsschädliche Dämpfe entwickeln können und vom Gesetzgeber verboten sind.</p>
<p>Neben den Holzscheiten werden auch Holzpellets und Holzbriketts angeboten. Holzbriketts sind Presslinge aus trockenen, unbehandelten Holzresten. Sie haben einen hohen Heizwert bei geringem Volumen, so dass sie leichter zu lagern sind. Holzpellets sind ebenfalls unter hohem Druck produzierte, reine Holzspäne ohne chemische Zusätze oder Bindemittel. Auch sie bestechen durch die effiziente Relation von hohem Heizwert bei geringem Volumen. Die 6 mm kleinen Pellets werden überwiegend in speziell ausgerichteten Kaminöfen genutzt.</p>
<p >Keine Produkte gefunden.</p>
<h2>Verbrennungstechnik und Holz-Schichtung</h2>
<p>Neben dem richtigen <strong>Holz ist für den das perfekte Kaminfeuer</strong> bei optimaler Energieausbeute auch die richtige Verbrennungstechnik entscheiden. Hierbei gilt die ausreichende Luftzufuhr als Grundvoraussetzung. So ist unbedingt darauf zu achten, dass der Schieber zur Luftzufuhr am <strong>Kaminofen während der gewünschten Brenndauer stets geöffnet</strong> ist. Gleichzeitig sollte die Schüttelrostöffnung ganz geschlossen sein, da auch die angesammelte Asche durch ihre reflektierende Wirkung zu einer besseren Verbrennung beiträgt. Nur wenn der Kaminofen über Kohle oder Hartholz genährt wird, ist die Schüttelrostöffnung ein wenig zu öffnen, um eine zusätzliche Luftzufuhr zu bieten.</p>
<p>Ein<strong> Kaminfeuer trocknet die Luft.</strong> Um auch weiterhin eine angenehme Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, empfiehlt es sich eine Wassertopf oder eine gefüllte Blumenvase im Raum aufzustellen. Dies hat auch den Vorteil, dass sich die &#8222;gefühlte&#8220; Temperatur bei hoher Luftfeuchtigkeit höher als die tatsächliche ist, so dass sich im Endeffekt so sogar Heizkosten sparen lassen.</p>
<p>Mit der richtigen Technik und dem richtigen Anzünder ist das Feuer machen kein Problem. Die beste Wahl <strong>Brennholz in einem Kamin zu entzünden</strong>, ist mit Hilfe von speziellen Anzündern aus Naturmaterialien, die auch noch gut riechen. Die gibt es in zahlreichen Formen und Zusammensetzungen, meistens bestehen sie aus Holzfasern, Holzwolle oder den Zapfen von Nadelbäumen, gemischt mit Wachs. Diese Anzünder entfachen und brennen schnell, da sie meist recht luftig gewickelt sind und durch die Luftzirkulation schnell zünden. Die gepressten Anzünder haben die gleichen guten Eigenschaften, brennen aber ein bisschen länger und sind Platzsparender.</p>
<p><strong>Späne oder Reisig als Grundlage unter dünnem Anfeuerholz</strong> sind die Grundlage eines Kaminfeuers (Anzündnest). Erst brennt der Anzünder, dann die Späne bzw. das Reisig und dann das kleine Anzündholz. Darüber werden dann, wie ein Zelt, die weiteren Brennholzscheite in dem Brennraum platziert. Chemische Anzünder, meist kleine in Plastik eingeschweißte Würfel aus Erdölprodukten, gehören auf gar keinen Fall in den Kamin, entwickeln auch beim Verbrennen einen chemischen Geruch. Für Papier gilt das gleiche, es ist kein geeigneter Anzünder, da es sehr schnell verbrennt und den Brennraum deshalb nicht genug aufheizt. Die Platzierung des Anzünders sollte die Konstruktion des Ofens berücksichtigen. Bei Unterem oder seitlichem Abzug ist der Platz des Anzünders unter dem Holzstapel, bei Oberem Abzug, oben. Anschließend soll das <strong>Kaminholz mit langer Flamme verbrennen</strong>, um wirtschaftlich einen möglichst vollständigen Ausbrand zu bewirken. Um dies zu erreichen, darf die Feuerstelle auf keinen Fall vollständig mit Kaminholz befüllt werden. Am besten wird der Kaminofen nur mit einzelnen Scheiten bestückt und je nach Wärmebedarf kann dann nachgelegt werden.</p>
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<h2>Qualitätskriterien: Brennholz und Kaminholz</h2>
<p>Der Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion hat bereits vor einigen Jahren Qualitätskriterien für Brennholz erlassen. Mit Hilfe dieser Kriterien kann auch der Laie prüfen, ob Preis und Leistung des angebotenen Holzes in einer akzeptablen Relation stehen.</p>
<ul>
<li>Brennholz muss als Kernholz außen Rinde oder Rindenreste aufweisen, egal bei welcher Sorte und Trocknungsgrad.</li>
<li>Als Scheitholz darf die Länge des einzelnen Scheits nicht mehr als 5 % vom ausgewiesenen Maß abweichen.</li>
<li>Ein artenreines Holz darf nur einen maximalen Mischholzanteil von 10 % beinhalten.</li>
</ul>
<p>Beim Preisvergleich der unterschiedlichen Holzsorten muss man nicht nur auf die Sorte, sondern auch unbedingt auf den Trocknungsgrad achte, also auf die restliche Holzfeuchte. Diese sollte idealerweise bei 15 – 25 % Restfeuchtigkeit liegen, denn dann erst darf es als trockenes Brennholz verkauft werden.</p>
<p>Ist der Gehalt an Feuchtigkeit höher, so um die 25 – 30 %, spricht man von vorgelagertem Holz, dass noch nachgelagert werden muss. Alles über 30 % gilt als frisch und ist noch nicht als Brennholz geeignet. Holz mit einem höheren Feuchtigkeitsanteil brennt nicht effizient, nicht vollständig und verursacht schädliche Emissionen. Weiterhin kann es zu einer sogenannten Versottung des Kamins führen, was sich in teuren Sanierungskosten niederschlägt.</p>
<p>Weniger als 10 % Holzfeuchte sollte aber nicht unterschritten werden, da sonst das Holz zu schnell verbrennt und der Heizwert sinkt.</p>
<p>Zur Bestimmung der Eignung des Holzes ist der Feuchtigkeitsgrad. Dieser kann mit einem handelsüblichen Feuchtemesser leicht selbst bestimmt werden.</p>
<p>Bild: © Lilli / stock.adobe.com</p>
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